Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) wurde aus den Forschungszentren Hahn-Meitner- Institut (HMI) und Berliner Elektronenspeicherring- Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) gegründet. Es bietet zwei Großgeräte für die Materialforschung an: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronquelle BESSY II. Mit seiner einzigartigen Forschungsinfrastruktur lockt das HZB jährlich rund 2 500 der exzellentesten Köpfe aus Wissenschaft und Technik nach Berlin. Eine gemeinsame Nutzerplattform bietet ein einheitliches Verfahren zur Vergabe der Messzeit. Im Forschungsbereich Solarenergie legen HZB-Wissenschaftler den Grundstein, damit Solarzellen und solare Brennstoffe der nächsten und übernächsten Generation den Markt erobern. Als Mitbegründer des Kompetenzzentrums Photovoltaik (PVcomB) fördert das HZB den Technologie- und Wissenstransfer in die Industrie. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft.

Aktuelle Informationen

15.05.2013

Schnappschüsse von einem zentralen Prozess des Lebens


Das Deutsch-Amerikanische Team untersucht zentrale Reaktionen bei der Photosynthese an Lichtquellen wie SLAC und BESSY II. Illustration: Greg Stewart, SLAC National Accelerator Laboratory

Human Frontier Science Program fördert internationales Forschungsprojekt zu Photosynthese.

Die Photosynthese zählt zu den zentralen Prozessen, die Leben ermöglichen, ist aber bisher nur grob verstanden. Mit ultrakurzen Schnappschüssen an modernen Lichtquellen wie BESSY II in Berlin und der Linac Coherent Light Source in Stanford will nun ein deutsch-amerikanisches Team die Zwischenschritte bei der komplexen katalytischen Reaktion beobachten. Dafür hat ihnen das Human Frontier Science Program nun eine Unterstützung von rund 900.000 US-Dollar für die nächsten drei Jahre zugesichert.  Zum Team gehören der HZB-Physiker Dr. Philippe Wernet, die Chemikerin Prof. Dr. Athina Zouni von der Humboldt-Universität zu  Berlin, Dr. Uwe Bergmann vom SLAC National Accelerator Laboratory und Dr. Junko Yano, Lawrence Berkeley National Laboratory, die das Projekt federführend leitet.

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15.05.2013

Zwei Humboldt-Stipendiaten forschen am HZB: In der neuen Lichtblick stellen wir Jan Heyda und Stefano Angioletti-Uberti vor


Die Qualität des Alexander-von-Humboldt-Stipendiums ist weltweit anerkannt. Die Nachwuchswissenschaftler Stefano Angioletti-Uberti und Jan Heyda haben sich für dieses Stipendium entschieden, obwohl sie gleich mehrere Angebote für einen Forschungsaufenthalt im Ausland bekommen hatten. Beide forschen am HZB-Institut für Weiche und Funktionale Materialien bei Joachim Dzubiella. Sie interessieren sich für stimuli-responsive Polymaterialien. Wir stellen sie in der neuen Ausgabe der Lichtblick vor. [...].

25.04.2013

Girls‘ Day 2013: 95 Mädchen stürmen das Helmholtz-Zentrum Berlin


Im Labor für Elektrochemie ziehen die Mädchen alle weiße Kittel an. Dann können sie einen Anhänger aussuchen, den sie vergolden möchten. Foto: Rebecca Richter/HZB

95 junge Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren sind am Girls‘ Day, den 25. April 2013,  zum Helmholtz-Zentrum Berlin gekommen. Sowohl am Standort Wannsee als auch am Standort Adlershof hatte das HZB-Schülerlabor viele Wissenschaftlerinnen und Mitarbeiter dafür gewinnen können, die Mädchen in kleinen Gruppen zu betreuen und ihnen einen Eindruck von ihrer Arbeit zu vermitteln. [...].

23.04.2013

Forschung für Quantencomputer


Teilnehmer am Kick-off-Workshop des Helmholtz-Virtuellen-Instituts „New states of matter and their excitations“

An der Freien Universität hat am Montag, den 22. April, der dreitägige Kick-off-Workshop des Helmholtz-Virtuellen-Instituts „New states of matter and their excitations“ begonnen. In dem vom HZB unter der Leitung von Prof. Alan Tennant koordinierten Institut geht es um das kollektive Verhalten und neue Phasen der Materie.

Die Vizepräsidentin der Freien Universität, Prof. Dr. Brigitta Schütt, freute sich bei der Auftaktveranstaltung darüber, dass der Workshop für diese wichtige Kooperation - an der auch das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden, die Technische Universität Dresden, die Universität Göttingen und die Technische Universität Dortmund beteiligt sind - in Dahlem stattfindet. Sie betonte, dass sich die Stärke der Forschungsregion Berlin aus der Leistungsfähigkeit der wissenschaftlichen Einrichtungen vor Ort und ihrer großen Kooperationsbereitschaft speise. [...].


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