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Rückbau Forschungsreaktor BER II

Das Dialogverfahren

Wie bei allen genehmigungspflichtigen Vorhaben, egal ob Neubau oder Rückbau, ist die Einbeziehung der interessierten Öffentlichkeit im Genehmigungsverfahren gesetzlich vorgeschriben. Das HZB hat über diese vorgeschriebene Öffentlichkeitsbeteiligung hinaus einen Dialog über Stilllegung und Rückbau des BER II initiiert. Bereits 2018 hat sich deshalb eine Dialoggruppe gebildet. Bei den Treffen der Dialoggruppe diskutieren Fachleute des HZB und Mitglieder einer öffentlichen Begleitgruppe über das Stilllegungs- und Rückbauprojekt.

Illustration: Dialogverfahren

Illustration: Christine Oymann

Ziele des Dialogs

Ziele des HZB im Dialogverfahren zum Rückbau des BER II sind im Austuasch mit der interessierten Öffentlichkeit zu sein und über den Rückbau zu informieren.  Zudem ist es dem HZB wichtig, gute Ideen zum Rückbau in den Prozess einfließen zu lassen und diesen Prozess transparent zu gestalten.

An den Dialogveranstaltungen nehmen derzeit regelmäßig etwa 15 Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Umweltverbänden oder Bürgerinitiativen teil. Das Dialogverfahren ist offen, das heißt, Menschen, die sich langfristig in dem Dialog engagieren wollen, können sich jederzeit dazu anmelden. Um einen offenen und konstruktiven Austausch zu ermöglichen, haben sich die Teilnehmenden auf „Regeln zur Zusammenarbeit“ verständigt. Sie müssen vor einer Mitarbeit zur Kenntnis genommen und anerkannt werden.

Arbeit der Dialoggruppe wird protokolliert

Begleitet wird das Dialogverfahren von unabhängigen Moderatoren , die professionell durch das Verfahren führen und wesentliche Dialogergebnisse festhalten. Die Protokolle der Treffen sind online zugänglich.

Außerdem hat die Begleitgruppe im Dezember 2020 wesentliche Teile ihrer Arbeit aus dem Jahr 2019 protokolliert : „Gemeinsame Standpunkte und Empfehlungen der Begleitgruppe“ .