BerOSE - Joint Lab für Modellierung von Nanooptischen Strukturen
Schon auf der Eröffnungsveranstaltung war das HZB gut vertreten. Viele Arbeitsgruppen freuen sich nun auf die enge Zusammenarbeit im neuen Joint Lab mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Theorie und der Simulation. Foto: Andreas Kubatzki/HZB
HZB gründet mit FU Berlin und Zuse Institut Berlin das „Berlin Joint Lab for Optical Simulations for Energy Research (BerOSE)“
Im Joint Lab werden die speziellen Erfahrungen der Partnerinstitutionen in experimenteller und theoretischer Forschung sowie im Scientific Computing zusammengeführt. „Für die wissenschaftliche und technologische Entwicklung von komplexen nanostrukturierten Materialien für die solare Energieerzeugung und für solare Brennstoffe sind voraussagende und unterstützende dreidimensionale optische Simulationen unentbehrlich“, erklärt Prof. Dr. Christiane Becker vom HZB.
Das Joint Lab baut auf der mehrjährigen Kooperation der Partner zu Dünnschicht-Solarzellen auf. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Joint Lab konzentrieren sich nun auf Nanoplasmonik in Solarzellen, künstliche Photosynthese, nanooptische Konzepte für die Sensorik und funktionale optische Komponenten. Die geplante Forschung beinhaltet Fragestellungen aus Elektrodynamik, Moleküldynamik, Reaktionskinetik, Fluiddynamik.
Insgesamt hat das HZB mit dem Joint Lab BerOSE bereits acht gemeinsame Forschungsplattformen mit Universitäten und weiteren Partnern zu konkreten Forschungsfeldern eingerichtet. Inzwischen gelten die Joint Labs als Modell für eine langfristige Forschungszusammenarbeit zwischen außeruniversitären und universitären Forschungspartnern.
Einweihung BerOSE Joint Lab:
WANN: Am Dienstag, den 17. Februar 2015, um 10:00 Uhr
Wo: Im Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin
Takustraße 7, 14195 Berlin
Zur Homepage des BerOSE am ZIB
Mehr zu den Joint Labs des HZB erfahren sie hier:
arö
https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14140;sprache=dehttp://
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Nanosilber als Elektrokatalysator für die CO₂-Verwertung
Durch Elektrolyse lässt sich CO2 zu CO reduzieren, einem Ausgangsstoff für weitere chemische Produkte wie beispielsweise Kraftstoffe. Im Rahmen des GreenQUEST-Projekts hat ein internationales Team um den HZB-Chemiker Prashanth Menezes Katalysatorschichten aus Silbernanopartikeln systematisch untersucht und dabei sowohl die Partikelgröße als auch deren Dichte variiert. Die beste Ausbeute wurde mit Nanopartikeln mit Durchmessern von etwa 10 nm erzielt, die locker verteilt waren. Darüber hinaus zeigten sie, wie sich die Wirtschaftlichkeit der elektrochemischen Zelle durch eine zusätzliche chemische Reaktion an der Anode verbessern lässt, indem gleichzeitig wertvolle Ameisensäure, Wasserstoff und CO erzeugt wird.
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BESSY II: Erster Film von Spinwellen im Nano-Oszillator
Spin-Hall-Nano-Oszillatoren sind winzige Bauelemente auf Basis von ultradünnen CoFeB-Schichten. Sie wandeln Gleichstrom in Mikrowellensignale um und gelten als Option für eine besonders effiziente drahtlose Kommunikation oder für eine neue Technologie der Datenverarbeitung, die vom Gehirn inspiriert ist. Ein schwedisch-deutsches Team konnte nun an BESSY II zum ersten Mal die Magnetisierungsdynamik im Inneren eines solchen Spin-Hall-Nano-Oszillators abbilden, sozusagen filmen. Dazu nutzten sie die zeitaufgelöste Röntgen-Rastertransmissionsmikroskopie am MAXYMUS-Instrument. Die Abbildungen zeigen Merkmale von Spinwellen, die in den bisherigen indirekten Messverfahren nicht sichtbar waren. Die Studie ist in „Advanced Materials“ veröffentlicht.
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Gemeinsame Power statt doppelter Strukturen:
Die Berliner Wissenschaft treibt ihre Forschungsexzellenz durch den Aufbau einer leistungsfähigen, institutionenübergreifend nutzbaren Daten- und KI-Infrastruktur weiter voran. Mit einer am 18. September 2026 unterzeichneten gemeinsamen Vereinbarung ebnen die Berlin University Alliance (BUA), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und das Zuse-Institut Berlin (ZIB) den Weg für ein gemeinsames Data-Science- und KI-Zentrum in Berlin-Dahlem und Adlershof.