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Der Weg zu BESSY III

  • Wie können wir neue Materialien für eine nachhaltige Energieversorgung entwickeln?
  • Welche Strategien können Forscher gegen antibiotikaresistente Erreger und Viren entwickeln?
  • Wie lassen sich historische Schätze für unsere nächsten Generationen bewahren?

Das 21. Jahrhundert stellt die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vor viele Herausforderungen. Seit mehr als 40 Jahren arbeiten Forschende von nah und fern mit Synchrotronstrahlung in Berlin. An BESSY II, unserem international renommierten Elektronenspeicherring, wird sehr brillante Röntgenstrahlung für eine facettenreiche Forschung erzeugt.

> Erfahren Sie mehr über die Forschungshighlights an BESSY II.

Graphic Recording von dem Katalyse Workshop, April 2020. - vergrößerte Ansicht

Graphic Recording von dem Experten Workshop zum Thema Katalyse (April 2020).
Bild: Christine Oymann

Rückenwind für die Nachfolgequelle BESSY III

Forscher aus Universitäten und der Industrie sowie unsere am HZB Forschenden sind sich einig: Wir brauchen eine leistungsstarke Quelle für weiche Röntgenstrahlung in Deutschland – jetzt und auch in Zukunft! Hier am HZB haben wir dafür die Expertise. Wir haben die Expertinnen und Experten, um eine neue Beschleunigerquelle zu konzipieren und zu bauen, und wir haben viele kreative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord, die mit ihren Forschungsfeldern die Entwicklungen der Photonenforschung vorantreiben. Anfang 2030 soll die neue Quelle BESSY III in Betrieb gehen. Unser Ziel ist es, weltweit einzigartige Experimente anzubieten, die den Erkenntnisgewinn in vielen Disziplinen beschleunigen.

Beteiligung der Nutzerschaft

Innovative Technologien und neue Röntgenexperimente müssen entwickelt werden, um die Fragen von morgen zu beantworten. Wir laden deshalb unsere Nutzerschaft und strategischen Partner ein, sich an der Entwicklung von Experimenten zu beteiligen. Ihr Weitblick hinsichtlich des Forschungsbedarfs leitet unsere Planungen. Wir organisieren deshalb Workshops zu Themen wie Energiematerialien, Bildgebung, Metrologie und zeitaufgelöstem Messen. An BESSY II treffen sich digital oder vor Ort Forschende aus der ganzen Welt, um an der Entwicklung der Nachfolgequelle BESSY III mitzuwirken. Übrigens: wir wollen auch neue Wege beim nachhaltigen Bauen beschreiten und um die Energieeffizienz während des Betriebs zu verbessern.

> Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie gerne unsere monatlichen Newsletter: BESSY II News (englisch) und für einen HZB weiten Überblick HZB NEWS (deutsch).

Wo stehen wir aktuell?

Ein Projektteam mit Spezialistinnen und Spezialisten aus verschiedenen Bereichen (Wissenschaft, Technologie, Bauwesen, Industrie, Kommunikation etc.) arbeitet derzeit die wissenschaftlichen und technologischen Anforderungen und das technische Konzept der Anlage (Conceptional Design Report) aus, das wir 2022 vorstellen werden. Dafür wollen wir alle Komponenten der Anlage, wie etwa den Beschleuniger, die Röntgenoptiken, die Strahlführung und die Datenanalyse neu denken.

BESSY III – eine „Entdeckungsmaschine"

Wir sind uns sicher: BESSY III wird eine unentbehrliche „Entdeckungsmaschine" für die Material- und Energieforschung. Quantenmaterialien, Katalyse und viele weitere Themen aus der Physik, Chemie, Biologie, Metrologie und auch die Industrie werden von dem brillanten Röntgenlicht profitieren. Für diese Forschung braucht der Technologiestandort Deutschland auch in Zukunft das beste Licht.

>Lesen Sie unser Interview mit dem Projektkoordinator Markus Sauerborn


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