Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

Aktuelle Informationen

  • <p>Lithium-Ionen wandern durch den Elektrolyten (gelb) in die Schicht aus kristallinem Silizium (c-Si) ein. Im Lauf der Beladung bildet sich eine 20 Nanometer d&uuml;nne Schicht (rot) in der Silizium-Elektrode, die extrem viele Lithium-Atome aufnimmt. Skizze: HZB</p>08.08.2016

    Lithium-Ionen Akkus: Kapazität kann um das Sechsfache gesteigert werden

    Lithium-Ionen-Akkus könnten ihre Kapazität um das Sechsfache erhöhen, wenn ihre Anode statt aus Graphit aus Silizium bestünde. Ein Team vom HZB-Institut für weiche Materie und funktionale Materialien hat erstmals detailliert beobachtet, wie Lithium-Ionen in Silizium einwandern. Ihre Arbeit zeigt, dass schon extrem dünne Silizium-Schichten ausreichen, um die theoretisch mögliche Kapazität des Akkus zu realisieren. Die Arbeit ist in der Zeitschrift ACSnano der American Chemical Society veröffentlicht (DOI: 10.1021/acsnano.6b02032). [...].

  • <p>18 Studierende aus neun L&auml;ndern sind f&uuml;r die n&auml;chsten zwei Monate am HZB zu Gast. Bild: S. Zerbe/HZB</p>03.08.2016

    Sommerstudentenprogramm gestartet


    Im August und September sind 18 Studierende aus aller Welt am HZB zu Gast. Sie nehmen am internationalen Sommerstudentenprogramm teil, das das HZB seit über 25 Jahren organisiert. Im Lauf des achtwöchigen Praktikums arbeiten sie, gut betreut durch ein HZB-Team, an einem eigenen Projekt in der Energie- und Materialforschung. [...].

  • <p>Fabian Weber (rechts) untersucht nun im Team von Dr. Annika Bande (links) die Dynamik von Elektronen-Prozessen in Graphen-Oxid-Quantenpunkten. Solche Quantenpunkte k&ouml;nnten als Katalysatoren die solare Wasserspaltung effizienter machen. Mit den theoretischen Modellierungen von Weber lassen sich aus den experimentellen Daten der Gruppe um Dr. Tristan Petit sehr viel mehr Informationen gewinnen. Bild: HZB</p>01.08.2016

    Zwei Freigeist-Fellows am HZB verflechten ihre Forschung

    Am HZB-Institut für Methoden der Materialentwickung forschen zwei Freigeist-Fellows, die von der VolkswagenStiftung gefördert werden: Die theoretische Chemikerin Dr. Annika Bande modelliert schnelle Elektronen-Prozesse und Dr. Tristan Petit untersucht Nanoteilchen aus Kohlenstoff. Nun konnte Annika Bande mit einem Modulantrag bei der VolkswagenStiftung zusätzlich 150.000 Euro für eine weitere dreijährige Doktorandenstelle einwerben. Die Doktorarbeit wird beide Freigeist-Vorhaben miteinander verknüpfen. [...].

  • <p>Ein Ausschnitt aus dem Kristallgitter der Probe verdeutlicht, dass die Spins widerspr&uuml;chlichen Anforderungen ausgesetzt sind. Die gr&uuml;nen und roten Balken zwischen Gitterpl&auml;tzen symbolisieren ferromagnetische Wechselwirkungen. Die blauen Balken dagegen die antiferromagnetischen. Bild: HZB</p>25.07.2016

    Exotischer Materiezustand: "Flüssige" Quantenspins bei tiefsten Temperaturen beobachtet

    Ein Team am HZB hat experimentell eine sogenannte Quanten-Spinflüssigkeit in einem Einkristall aus Kalzium-Chrom-Oxid nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen neuartigen Materiezustand. Das Besondere an dieser Entdeckung: Nach gängigen Vorstellungen war das Quantenphänomen in diesem Material gar nicht möglich. Nun liegt eine Erklärung vor. Die Arbeit erweitert das Verständnis von kondensierter Materie und könnte auch für die zukünftige Entwicklung von Quantencomputern von Bedeutung sein. Die Ergebnisse sind nun in Nature Physics veröffentlicht. [...].

  • <p>Gerriet K. Sharma beim Aufbau des Ikosaederlautsprechers, Foto: Kristijan Smok (izlog)</p>12.07.2016

    Klangkünstler Gerriet K. Sharma entwirft akustische Skulpturen zu BESSY VSR

    Von 13. bis 19. Juli 2016 zeichnet der Künstler Klänge vor Ort auf
    Der Elektronenspeicherring BESSY II bietet die Kulisse für ein außergewöhnliches Kunstprojekt. Der Klangkünstler Gerriet K. Sharma von der Kunsthochschule Graz will Prinzipien der Beschleunigerphysik in akustische, dreidimensionale Kompositionen übersetzen. Vom 13. bis 19. Juli wird der Künstler vor Ort sein, um Klänge direkt im Elektronenspeicherring einzufangen.  [...].

  • 11.07.2016

    X-Ray CoreLab steht bereit

  • 27.06.2016

    Data Policy für Forschungsdaten am HZB beschlossen


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