Willkommen am Helmholtz-Zentrum Berlin

Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforschen wir komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, Herausforderungen wie die Energiewende zu bewältigen. Ein Schwerpunkt am HZB sind Materialien für die Dünnschicht-Photovoltaik und die Umwandlung von solarer Energie in chemische Energieträger (z.B. Wasserstoff).

Um Strukturen und Prozesse in Materialien zu untersuchen, betreibt das HZB zwei Forschungsinfrastrukturen, die auch von rund 3.000 Messgästen aus aller Welt genutzt werden: die Neutronenquelle BER II und die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. An beiden Großgeräten haben HZB-Teams teilweise weltweit einmalige Instrumente entwickelt und arbeiten weiter daran, die Messgenauigkeit zu steigern und neue Einblicke zu ermöglichen. Das HZB ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und hat das Kompetenzzentrum Photovoltaik (PVcomB) mit gegründet, um den Technologietransfer in die Industrie zu fördern.

 

Aktuelle Informationen

  • <p>Manuela G&ouml;belt kann die lokale Vernetzung aus REM-Aufnahmen der Elektrode am Rechner ermitteln. Foto: Bj&ouml;rn Hoffmann.</p> <p></p>31.07.2015

    Transparentes, leitfähiges Netz aus verkapselten Silbernanodrähten – eine neuartige flexible Elektrode für die Optoelektronik

    Ein Team um Silke Christiansen hat eine transparente, hochleitfähige Elektrode für Solarzellen und andere optoelektronische Bauelemente entwickelt, die mit minimalem Materialaufwand auskommt. Sie besteht aus einem ungeordneten Netz aus Silbernanodrähten, das mit Aluminum-dotiertem Zinkoxid beschichtet ist. Die neuartige Elektrode benötigt knapp 70mal weniger Silber als konventionelle Silber-Gitterelektroden, besitzt aber eine vergleichbar gute Leitfähigkeit. [...].

  • 29.07.2015

    Helmholtz investiert 46 Mio. Euro in neue Labor-Plattform

    Sechs Helmholtz-Zentren richten eine gemeinsame Infrastruktur für die Entwicklung neuartiger Energiematerialien ein, die auch externen Nutzergruppen zur Verfügung steht.

    Der Helmholtz-Senat hat den Aufbau einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und  -speicherung beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 46 Mio. Euro (2016 -2020). [...].

  • <p>Das neue F&uuml;llmuster besteht aus einem Hybridbunch mit 4 mA (Chopper) in der Mitte der 200 ns L&uuml;cke, einem Bunch 84 ns sp&auml;ter bei 3 mA mit variabler transversaler resonanter Anregung (PPRE), einer Multibunchf&uuml;llung sowie drei Slicing-Bunchen, die der Multibunchf&uuml;llung aufgepr&auml;gt sind. Damit werden insgesamt 302 von 400 m&ouml;glichen Bunchen im Elektronenspeicherring gef&uuml;llt. Bild: HZB</p>28.07.2015

    BESSY II bietet neues Füllmuster

    Seit Juli 2015 stellt BESSY II ein neues Standardfüllmuster bereit. Es eröffnet den Nutzerteams neue Möglichkeiten für zeitaufgelöste Experimente, ohne Einschränkung des bisher bewährten Angebots. Mittelfristig bereitet das neue Füllmuster das Zukunftsprojekt BESSY-VSR vor, mit dem variable Pulslängen hoher Intensität erreicht werden sollen. [...].

  • <p>Die Illustration zeigt, wie sich an den Energiefl&auml;chen der Elektronen im reziproken Raum die Spins aus der Ebene herausdrehen. Dabei bildet sich eine Konfiguration, die an die Stacheln eines Igels erinnert. Illustration Thomas Splettst&ouml;&szlig;er/HZB</p>27.07.2015

    Spins in Graphen: ausgerichtet wie die Stachelns eines Igels

    HZB-Team weist fundamentale Eigenschaft des Elektronenspins in Graphen nach

    Seit geraumer Zeit experimentiert ein HZB-Team mit Graphen, einem Material, das für seine besonders leicht beweglichen Elektronen berühmt ist. Sie wollen diesem Material eine weitere Eigenschaft aufprägen. Dabei handelt es sich um eine Kopplung zwischen der Bewegungsrichtung dieser Elektronen und ihrem Eigendrehimpuls, dem Spin. Die Spineigenschaft ist eine Spezialität schwerer Elemente, wie beispielsweise Gold. So können in der Tat bestimmte Spinmuster erzeugt werden, die als Rashba-Effekt bekannt wurden, bislang gelang das allerdings nur in der Ebene des Graphen. [...].

  • <p>Dr. Tristan Petit wird mit der Freigeist-Fellowship seine Forschung an Nanokohlenstoffmaterialien vertiefen. Foto: HZB</p>23.07.2015

    Freigeist-Fellowship für Tristan Petit

    Für sein Projekt zu Nanodiamantmaterialien und Nanokohlenstoffen hat Dr. Tristan Petit eine Freigeist-Fellowship bei der VolkswagenSiftung erhalten. Die Förderung ist auf fünf Jahre ausgelegt und ermöglicht ihm den Aufbau eines eigenen Teams. Die VolkswagenStiftung fördert mit den Freigeist-Fellowships exzellente Postdocs mit originellen Forschungsvorhaben, die über die Grenzen ihres eigenen Fachs hinausblicken. [...].

  • 10.07.2015

    Inhomogene Chlorverteilung in Perowskit-Schichten

  • 07.07.2015

    Neues Verfahren ermöglicht 3D-Auslesung von magnetischen Mustern

  • 06.07.2015

    Kristallstruktur und Magnetismus – neuer Einblick in die Grundlagen der Festkörperphysik


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