HZB stellt auf Ökostrom um

© sumanley/pixabay

Seit 1. Januar 2020 bezieht das HZB seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Dadurch reduziert das HZB den CO2-Ausstoß jährlich um zirka 17.400 Tonnen (bezogen auf das Jahr 2018). Mit der Umstellung auf Ökostrom bekennt sich das HZB zu der Verantwortung, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Das HZB hat sich für die Umstellung auf Ökostrom entschieden, weil es durch den Betrieb großer technischer Infrastrukturen einen sehr hohen Stromverbrauch hat. Bisher bezog das HZB konventionellen Strom. Im Jahr 2018 verursachte der HZB-Bedarf an Strom und Wärme insgesamt 20.097 t CO2. Durch die Umstellung auf Ökostrom werden nun 17.424 t CO2 vermieden.

Der neue Anbieter, die enercity AG, wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung bestimmt. Der Stromanbieter wird ausschließlich Ökostrom liefern, der durch im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes zugelassene Zertifikate nachzuweisen ist. Durch diese Zertifikate wird die ökologische Herkunft des Stroms bestätigt. Voraussichtlich wird der Strom aus Wasserkraft in Skandinavien gewonnen.

sz

Das könnte Sie auch interessieren

  • Ombudspersonen für gute wissenschaftliche Praxis bestellt
    Nachricht
    09.01.2023
    Ombudspersonen für gute wissenschaftliche Praxis bestellt
    Seit dem 1. Januar 2023 sind für Sie Manfred Weiss, Sebastian Fiechter, Annette Pietsch und Michael Tovar als Ombudspersonen ansprechbar. Sie beraten gerne zu allen Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis am HZB.

  • Wieder Weltrekord am HZB: Tandemsolarzelle schafft 32,5 Prozent Wirkungsgrad
    Nachricht
    19.12.2022
    Wieder Weltrekord am HZB: Tandemsolarzelle schafft 32,5 Prozent Wirkungsgrad
    Der aktuelle Weltrekord von Tandemsolarzellen aus einer Silizium-Unterzelle und einer Perowskit-Topzelle liegt wieder beim HZB. Die neue Tandemsolarzelle wandelt 32,5% der einfallenden Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Das Zertifizier-Institut European Solar Test Installation (ESTI) in Italien hat die Tandemzelle vermessen und diesen Wert offiziell bestätigt. Außerdem wurde der Wert in die NREL-Übersicht zu Solarzelltechnologien eingetragen, die vom National Renewable Energy Lab, USA, gepflegt wird.
  • Perowskit/Silizium-Tandemzellen auf dem Weg in die Massenproduktion
    Nachricht
    14.12.2022
    Perowskit/Silizium-Tandemzellen auf dem Weg in die Massenproduktion
    Um Tandem-Solarzellen vom Labormaßstab in die Produktion zu überführen kooperiert das HZB mit dem Solarmodulhersteller Meyer Burger, der große Expertise in der Heterojunction-Technologie (HJT) für Silizium-Module besitzt. Im Rahmen dieser Kooperation sollen serienreife Silizium-Bottom-Zellen auf Basis der Heterojunction-Technologie mit einer Top-Zelle auf Basis der Perowskit-Technologie kombiniert werden.