Herzlich Willkommen: Sommerstudierende am HZB
Die Sommerstudierenden erkunden Berlin. © privat
Besuch des Naturkundemuseums Berlin. © privat
Am 1. Juli 2024 starteten 18 Sommerstudierende aus 15 Nationen am HZB. Bis zum 23. August werden sie in verschiedenen Forschungsteams betreut und übernehmen ein eigenes kleines Projekt. Für viele Studierende ist es der erste Kontakt zur Forschung.
„Wir freuen uns sehr, dass es in diesem Jahr wieder viele Bewerbungen auf die Plätze gab. Die Sommerstudierenden sind hochmotiviert, neue Erfahrungen am HZB und in Berlin zu sammeln“, sagt Marieke Hoog Antink. Sie gehört mit Cécile Dufloux; Jennifer Kusch und Ana Anselmo zum Organisationsteam. Nach einem kurzen Willkommen und einer Einführung zur Forschung am HZB ging es für die Sommerstudierenden gleich am ersten Tag weiter in die Abteilungen. Dort haben sie acht Wochen Zeit, selbständig ein Projekt zu bearbeiten. Kurz vor ihrer Heimreise stellen sie ihre Ergebnisse den anderen Studierenden und HZB-Mitarbeitenden vor.
Auf die Studierenden wartet ein attraktives Begleitprogramm: Sie werden den Einsteinpark in Potsdam besuchen, es folgt eine Tour durch den Wissenschaftscampus Adlershof, bei der sie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und BESSY II besichtigen. Am Campus Wannsee steht unter anderem die Augentumortherapie auf dem Programm.
Über ihre Erlebnisse bei der Arbeit und in der Stadt werden die Studierenden wieder bloggen. Antonia Rötger aus der Kommunikationsabteilung bietet hierfür eine Einführung in die Wissenschaftskommunikation an und begleitet das Projekt. Auch einen Workshop zu Entrepreneurship, angeboten von der Abteilung Technologietransfer, werden die Studierenden besuchen.
Wir wünschen eine gute Zeit am HZB!
sz
https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=27306;sprache=de/
- Link kopieren
-
Kühlung von Impfstoffen im ländlichen Kenia: Solarlösung ausgezeichnet
Im Mai ist Tabitha Awuor Amollo zu Gast am HZB und analysiert Perowskit-Solarzellen an BESSY II. Die kenianische Physikerin von der Egerton University in Nairobi wurde kürzlich für ihre Leistungen in Forschung und Lehre mit einem außerordentlichen Preis gewürdigt. Für die Entwicklung eines solarbetriebenen Kühlsystems, das in ländlichen Gesundheitszentren eingesetzt werden kann, erhielt sie den „2026 Organization for Women in Science for the Developing World (OWSD)–Elsevier Foundation Award“. Im Interview mit Antonia Rötger spricht sie über dieses außergewöhnliche Projekt, aber auch über die Schwierigkeiten, ein Labor am Laufen zu halten.
-
Mit 60 zu alt für die Forschung? Vom Kernphysiker zum Papyrus-Forscher
Wer sich für einen Beruf in der Wissenschaft entscheidet, findet oft persönliche Erfüllung. Dafür muss man auch Unplanbarkeit in Kauf nehmen: Themen werden nicht mehr gefördert oder Labore geschlossen. Wie im Fall von Heinz-Eberhard Mahnke, der sich mit Anfang 60 nach neuen Aufgaben umsehen musste. Heute ist der 81-Jährige immer noch aktiv in der Forschung und untersucht mit zerstörungsfreien Messmethoden antike Kulturgüter von unschätzbarem Wert. Antonia Rötger sprach mit dem Physiker über seinen außergewöhnlichen Karriereweg.
-
83 Schülerinnen beim Girls'Day am HZB
Am 23. April 2026 fand der jährliche Girl's Day statt, bei dem Schülerinnen Einblicke in verschiedene Berufe im Bereich der Naturwissenschaften, Technik und IT erhielten. 83 Schülerinnen besuchten die HZB-Standorte Adlershof und Wannsee und erlebten einen Tag voller spannender Experimente.