Postdocs am HZB: Unverzichtbar für Forschung, Innovation und Vielfalt

Am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) arbeiten derzeit 117 Postdocs aus 29 Ländern. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Forschung und treiben Innovation und Kreativität voran. Um ihre wertvolle Arbeit zu würdigen, wurde 2009 in den USA die Postdoc Appreciation Week ins Leben gerufen, die mittlerweile auch in Deutschland jährlich in der dritten Septemberwoche gefeiert wird.

Die diesjährige Postdoc Appreciation Week findet vom 16. bis 20. September 2024 statt und rückt die wichtige Rolle der Postdocs in der Forschung und im akademischen Leben ins Rampenlicht.

Bernd Rech, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB, betont: „Unsere Postdocs leisten einen entscheidenden Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt am HZB. Sie engagieren sich nicht nur in der Forschung, sondern tragen auch zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Infrastrukturen bei, übernehmen Verantwortung in der Betreuung von Doktorand*innen und fördern deren Karriere. Die Postdoc Appreciation Week bietet eine hervorragende Gelegenheit hervorzuheben, wie unverzichtbar unsere Postdocs mit ihrer Vielfalt und Kreativität für das HZB sind.“

Während dieser Woche haben die HZB-Postdocs die Möglichkeit, an verschiedenen Online-Trainings und Veranstaltungen teilzunehmen, die von Institutionen deutschlandweit angeboten werden. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu diesen Veranstaltungen finden Sie hier.

red/sz

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Vielfalt gemeinsam gestalten
    Interview
    19.05.2026
    Vielfalt gemeinsam gestalten
    Am 19. Mai ist Deutscher Diversity-Tag, ein bundesweiter Aktionstag, der die Vielfalt in der Arbeitswelt sichtbar macht. Silvia Zerbe und Ana Anselmo sind am HZB als Beauftragte für Diversität bestellt. Wie sehen sie ihren Auftrag und was haben sie vor? Ein Gespräch darüber, was wir alle gewinnen, wenn wir mehr Vielfalt zulassen und aktiv fördern. Und warum es gerade in diesen Zeiten wichtig ist, dafür einzustehen.
  • Kühlung von Impfstoffen im ländlichen Kenia: Solarlösung ausgezeichnet
    Interview
    11.05.2026
    Kühlung von Impfstoffen im ländlichen Kenia: Solarlösung ausgezeichnet
    Im Mai ist Tabitha Awuor Amollo zu Gast am HZB und analysiert Perowskit-Solarzellen an BESSY II. Die kenianische Physikerin von der Egerton University in Nairobi wurde kürzlich für ihre Leistungen in Forschung und Lehre mit einem außerordentlichen Preis gewürdigt. Für die Entwicklung eines solarbetriebenen Kühlsystems, das in ländlichen Gesundheitszentren eingesetzt werden kann, erhielt sie den „2026 Organization for Women in Science for the Developing World (OWSD)–Elsevier Foundation Award“. Im Interview mit Antonia Rötger spricht sie über dieses außergewöhnliche Projekt, aber auch über die Schwierigkeiten, ein Labor am Laufen zu halten.
  • Mit 60 zu alt für die Forschung? Vom Kernphysiker zum Papyrus-Forscher
    Interview
    29.04.2026
    Mit 60 zu alt für die Forschung? Vom Kernphysiker zum Papyrus-Forscher
    Wer sich für einen Beruf in der Wissenschaft entscheidet, findet oft persönliche Erfüllung. Dafür muss man auch Unplanbarkeit in Kauf nehmen: Themen werden nicht mehr gefördert oder Labore geschlossen. Wie im Fall von Heinz-Eberhard Mahnke, der sich mit Anfang 60 nach neuen Aufgaben umsehen musste. Heute ist der 81-Jährige immer noch aktiv in der Forschung und untersucht mit zerstörungsfreien Messmethoden antike Kulturgüter von unschätzbarem Wert. Antonia Rötger sprach mit dem Physiker über seinen außergewöhnlichen Karriereweg.