Wechselströme für alternatives Rechnen mit Magneten

© Sabri Koraltan/Universität Wien

Eine neue Studie der Universität Wien, des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart und der Helmholtz-Zentren in Berlin und Dresden stellt einen wichtigen Schritt dar, Computerbauelemente weiter zu miniaturisieren und energieeffizienter zu machen. Die in der renommierten Fachzeitschrift Science Advances veröffentlichte Arbeit zeigt neue Möglichkeiten, reprogrammierbare magnetische Schaltungen zu schaffen, indem Spinwellen durch Wechselströme angeregt und bei Bedarf umgelenkt werden. Die Experimente dafür wurden an der Maxymus-Beamline an BESSY II durchgeführt.

Weiter zur Pressemitteilung der Universität Wien

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wichtiger Schritt zum Nachweis von Fraktonen in Quantenspinflüssigkeiten
    Science Highlight
    20.08.2026
    Wichtiger Schritt zum Nachweis von Fraktonen in Quantenspinflüssigkeiten
    Nachdem allgemeinere Eichfeldtheorien die Existenz von Fraktonen in Quantenspinflüssigkeiten bereits vorhergesagt haben, ist es einem Team des HZB gelungen diese Quasiteilchen auch in einem Quanten-Festkörpermodell nachzuweisen.
  • Hatice Mutlu an das Helmholtz-Institut HIPOLE in Jena berufen
    Nachricht
    19.08.2026
    Hatice Mutlu an das Helmholtz-Institut HIPOLE in Jena berufen
    Prof. Dr. Hatice Mutlu ist neue Professorin für Nachhaltige Polymerchemie am HIPOLE Jena, dem Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen. Am 17. August 2026 besuchte sie den HZB-Campus in Berlin-Adlershof, besichtigte die Röntgenquelle BESSY II und tauschte sich mit Forschenden und der Geschäftsführung über die künftige Zusammenarbeit aus.
  • Ehemalige Schülerpraktikantin erhält Sonderpreis bei Jugend Forscht
    Nachricht
    04.08.2026
    Ehemalige Schülerpraktikantin erhält Sonderpreis bei Jugend Forscht
    Im Wettbewerb Jugend Forscht hat Shaoxuan Wang für ihr Projekt „Smart Capsules – intelligente Mikrokapsel zur Glucose-abhängigen Insulinfreisetzung“ einen Sonderpreis erhalten. Das Projekt hat sie als „besondere Leistung“ für ihr Abitur konzipiert. Um die experimentellen Arbeiten durchzuführen, konnte die Schülerin noch einmal zwei Wochen im Labor am HZB-Institut für Elektrochemische Energiespeicherung arbeiten, wo sie zwei Jahre zuvor ein Schülerpraktikum absolviert hatte.