Fast 4000 Menschen bei der Langen Nacht der Wissenschaften am HZB
Das Helmholtz-Zentrum Berlin freute sich über knapp 4000 Besucherinnen und Besucher, die zur Langen Nacht der Wissenschaft an den Adlershofer Standort kamen. Es war ein großartiges Fest der Wissenschaft und wir danken allen Gästen für ihr Interesse.
Den ganzen Abend lang strömten die Menschen in die Energiestraße in der Kekuléstraße, die mit einem großartigen Programm die Gäste zum Verweilen und Experimentieren einlud. So konnten sie beispielsweise schimmernde Schokolade herstellen, mit Solarenergie betriebene Autos fahren lassen, Solarzellen bauen oder sich über Solarfassaden informieren. Im Vortragsprogramm ging es darum, wie Forschung helfen kann, dass der Umstieg auf eine klimaneutrale und günstige Energie gelingt. In der Kekuléstraße zählten wir 1300 Besucher*innen.
Mit mehr als 2600 Gästen war auch unsere Röntgenquelle BESSY II wie immer sehr gut besucht. An vielen Ständen experimentierten die Besucher*innen und kamen ins Staunen. Auch das Schülerlabor freute sich bis tief in die Nacht über regen Zustrom. Dort konnten die großen und kleinen Gäste Zitronenbatterien bauen oder ein Energiequiz lösen. Erstmals präsentierte sich die Batterieforschung mit eigenen Ständen, an denen man unter anderem Knopfzellbatterien bauen konnte. In einem Zukunftscafé luden wir die Gäste ein, mit uns zu diskutieren, wie eine lebenswerte Stadt aussehen könnte und welchen Beitrag die Forschung dabei leisten kann. Wer vom Staunen, Experimentieren und Zuhören eine Pause brauchte, konnte vor dem BESSY II-Gebäude bei Musik, Getränken und Lichtinstallationen entspannen.
Was bleibt? Das Gefühl, wie wertvoll der direkte Austausch ist – und wie viel Spaß Wissenschaft macht. Danke an alle, die dabei waren!
sz
https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=30526;sprache=en,
- Link kopieren
-
Elektrokatalysatoren: Ladungstrennung an der Fest-Flüssig-Grenzfläche modelliert
Wasserstoff spielt für die Wende hin zur CO₂-Neutralität eine entscheidende Rolle, sowohl als Energieträger als auch als Ausgangsstoff für die grüne Chemie. Die großtechnische Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse sowie vieler anderer chemischer Produkte erfordert jedoch deutlich kostengünstigere und effizientere Katalysatoren. Um Elektrokatalysatoren gezielt zu verbessern, ist es von großem Nutzen, die elektrochemischen Prozesse genau zu verstehen, die an der Grenzfläche zwischen dem festen Katalysator und dem flüssigen Medium ablaufen. Ein europäisches Team hat In der Fachzeitschrift Nature Communications ein leistungsfähiges Modell vorgestellt, das die Ladungstrennung an der Grenzfläche, die Bildung der elektrischen Doppelschicht sowie deren Einfluss auf die katalytische Aktivität hervorragend beschreibt.
-
Berlin Battery Lab: BAM, HZB und HU forschen gemeinsam an Natrium-Batterien
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) haben heute das Berlin Battery Lab (BBL) offiziell eingeweiht. In der neuen Forschungsplattform entwickeln und testen BAM, HZB und HU gemeinsam rohstoffschonende Batterietechnologien mit einem Fokus auf Natrium-Akkus. Gemeinsam werden neue Materialien konzipiert, innovative Zellchemien erforscht und Batterieprototypen gefertigt. Die Forschungsinfrastruktur des Berlin Battery Lab steht auch externen Partnern aus Wissenschaft und Industrie offen und soll den Weg von der Forschung in die Anwendung verkürzen.
-
Humboldt-Fellow am HZB: Kayode Adesina Adegoke
Kayode Adesina Adegoke forscht als Chemiker in der LAUTECH SDG 11 (Forschungsgruppe „Nachhaltige Städte und Gemeinden“) am Institut für Chemie der Ladoke Akintola University of Technology in Ogbomoso, Nigeria. Am HZB wird er mit Matthew Mayer die Degradation von Elektrokatalysatoren während der elektrochemischen CO₂-Reduktion untersuchen. Das Alexander-von-Humboldt-Stipendium ermöglicht ihm einen zweijährigen Forschungsaufenthalt am HZB.