Staunen beim Anblick des Beschleunigers: Die Metrology Light Source wurde extra abgeschaltet, um den Schülerinnen einen Einblick ins Innenleben des Beschleunigers zu ermöglichen.
Den Molekülen auf der Spur: Im Labor nutzen die Mädchen ein "Mikroskop" für chemische Verbindungen (NMR-Spektroskopie), um herauszufinden, welche Moleküle in ihren Lösungen steckten.
Am 23. April 2026 fand der jährliche Girl's Day statt, bei dem Schülerinnen Einblicke in verschiedene Berufe im Bereich der Naturwissenschaften, Technik und IT erhielten. 83 Schülerinnen besuchten die HZB-Standorte Adlershof und Wannsee und erlebten einen Tag voller spannender Experimente.
Die Mädchen nahmen an zwei verschiedenen Workshops ihrer Wahl teil und schnupperten in Berufe wie Physikerin, Ingenieurin, Chemikerin oder Programmiererin. 16 verschiedene, kreative Workshops standen zur Wahl. Dabei erkundeteten sie mit kleinen Experimenten die Forschungsthemen des HZB.
Standort Wannsee:
Jule Vernes Traum: Wasser als Kohle der Zukunft
Mit Farben, Elektrizität und Chemie machen wir das Unsichtbare sichtbar!
Küchen-Tetris im Rohbau der Kantine
Grundlagen HTML&CSS
Atom für Atom – Dünne Schichten für die Technologie der Zukunft
Kristalle - Wie sind sie aufgebaut und wie kann man sie erforschen?
Kreatives Programmieren
Schlaue Drähte im Schülerlabor
Standort Adlershof:
Teilchenbeschleuniger - groß und klein
Hot Stuff – Sonnenenergie zum Anfassen (fast!)
LED-Ohrringe löten
Der Arbeitsalltag von Laborantinnen un Perowskit-Solarzellen herstellen
Die Macht der Metadaten: Taggen, Suchen, Finden!
Schokoladen-Lithografie und was sie mit Solarzellen zu tun hat
Light programming: Ein kreativer Einstieg in das Programmieren
Molekül-Detektivinnen: Auf Spurensuche mit NMR
Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen, die viele spannende Workshops angeboten haben.
Lust auf Experimentieren? Dann kommt zur Langen Nacht der Wissenschaften am 6. Juni nach Adlershof
Die nächste Gelegenheit, das HZB kennenzulernen und kleine Experimente durchzuführen, gibt es bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 6. Juni am HZB-Standort Adlershof. Mit vielen spannenden Angeboten speziell für Kinder und Jugendliche!
Im Mai ist Tabitha Awuor Amollo zu Gast am HZB und analysiert Perowskit-Solarzellen an BESSY II. Die kenianische Physikerin von der Egerton University in Nairobi wurde kürzlich für ihre Leistungen in Forschung und Lehre mit einem außerordentlichen Preis gewürdigt. Für die Entwicklung eines solarbetriebenen Kühlsystems, das in ländlichen Gesundheitszentren eingesetzt werden kann, erhielt sie den „2026 Organization for Women in Science for the Developing World (OWSD)–Elsevier Foundation Award“. Im Interview mit Antonia Rötger spricht sie über dieses außergewöhnliche Projekt, aber auch über die Schwierigkeiten, ein Labor am Laufen zu halten.
Wer sich für einen Beruf in der Wissenschaft entscheidet, findet oft persönliche Erfüllung. Dafür muss man auch Unplanbarkeit in Kauf nehmen: Themen werden nicht mehr gefördert oder Labore geschlossen. Wie im Fall von Heinz-Eberhard Mahnke, der sich mit Anfang 60 nach neuen Aufgaben umsehen musste. Heute ist der 81-Jährige immer noch aktiv in der Forschung und untersucht mit zerstörungsfreien Messmethoden antike Kulturgüter von unschätzbarem Wert. Antonia Rötger sprach mit dem Physiker über seinen außergewöhnlichen Karriereweg.
Christiane Becker ist Physikerin am Helmholtz-Zentrum Berlin und Professorin. Sie forscht daran, wie Solarzellen noch besser werden können. Im Gespräch mit Schülerpraktikantin Livia gibt sie einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und ihre Erfahrungen in der Forschung und hat einen Tipp für alle Mädchen, die sich für Wissenschaft begeistern.