MX-Posterpreis an Bartosz Sekula, Lodz

Das Foto zeigt (von links nach rechts) <br /> Manfred Weiss (HZB-MX), Bartosz Sekula (Lodz),<br />
Uwe Mueller (HZB-MX) und Anna Bujacz,<br /> die die Promotion von Sekula betreut.

Das Foto zeigt (von links nach rechts)
Manfred Weiss (HZB-MX), Bartosz Sekula (Lodz),
Uwe Mueller (HZB-MX) und Anna Bujacz,
die die Promotion von Sekula betreut.

Auf dem HZB-Nutzertreffen hat die MX-Gruppe (Makromolekulare Kristallografie) einen eigenen Posterpreis vergeben, der an einen Nachwuchswissenschaftler aus Polen ging.  Auf seinem Poster zeigte Bartosz Sekula  aus der Gruppe um Anna Bujacz von der Universität Lodz erstmals die Kristall-Struktur eines Serum Albumins, das in Pferden vorkommt und medizinisch wichtige Andockstellen aufweist. Serum Albumine sind Eiweiße im Blutserum von Säugetieren und sorgen dafür, dass Substanzen wie Fettsäuren oder Wirkstoffe gebunden werden. „Dem Preisträger gelang es, das Poster ästhetisch ansprechend zu gestalten und gleichzeitig alle notwendigen Belege und Informationen zu diesem Thema unterzubringen“, sagt Manfred Weiss von der MX-Gruppe.

arö

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • MXene als Energiespeicher: Vielseitiger als gedacht
    Science Highlight
    03.02.2026
    MXene als Energiespeicher: Vielseitiger als gedacht
    MXene-Materialien könnten sich für eine neue Technologie eignen, um elektrische Ladungen zu speichern. Die Ladungsspeicherung war jedoch bislang in MXenen nicht vollständig verstanden. Ein Team am HZB hat erstmals einzelne MXene-Flocken untersucht, um diese Prozesse im Detail aufzuklären. Mit dem in situ-Röntgenmikroskop „MYSTIIC” an BESSY II gelang es ihnen, die chemischen Zustände von Titanatomen auf den Oberflächen der MXene-Flocken zu kartieren. Die Ergebnisse zeigen, dass es zwei unterschiedliche Redox-Reaktionen gibt, die vom jeweils verwendeten Elektrolyten abhängen. Die Studie schafft eine Grundlage für die Optimierung von MXene-Materialien als pseudokapazitive Energiespeicher.
  • KI analysiert Dinosaurier-Fußabdrücke neu
    Science Highlight
    27.01.2026
    KI analysiert Dinosaurier-Fußabdrücke neu
    Seit Jahrzehnten rätseln Paläontolog*innen über geheimnisvolle dreizehige Dinosaurier-Fußabdrücke. Stammen sie von wilden Fleischfressern, sanften Pflanzenfressern oder sogar frühen Vögeln? Nun hat ein internationales Team künstliche Intelligenz eingesetzt, um dieses Problem anzugehen – und eine kostenlose App entwickelt, die es jeder und jedem ermöglicht, die Vergangenheit zu entschlüsseln.
  • Kompakter Elektronenbeschleuniger zur Aufbereitung von PFAS-belastetem Wasser
    Science Highlight
    19.01.2026
    Kompakter Elektronenbeschleuniger zur Aufbereitung von PFAS-belastetem Wasser
    So genannte Ewigkeitschemikalien oder PFAS-Verbindungen sind ein zunehmendes Umweltproblem. Ein innovativer Ansatz für die Aufbereitung von Wasser und Böden in PFAS-belasteten Gebieten kommt jetzt aus der Beschleunigerphysik: Hochenergetische Elektronen können PFAS-Moleküle durch Radiolyse in unschädliche Bestandteile zerlegen. Ein am HZB entwickelter Beschleuniger auf Basis eines SHF-Photoinjektors kann den dafür nötigen Elektronenstrahl liefern, zeigt nun eine Studie in PLOS One.