Türkischer Minister für Wissenschaft besuchte Adlershof und BESSY II

Eine 30-köpfige Delegation besuchte im Rahmen des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres BESSY II und weitere Forschungseinrichtungen in Adlershof.

Eine 30-köpfige Delegation besuchte im Rahmen des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres BESSY II und weitere Forschungseinrichtungen in Adlershof.

Der türkische Forschungsminister lässt sich interessiert die Steuerung des Elektronenspeicherrings BESSY II erklären.

Der türkische Forschungsminister lässt sich interessiert die Steuerung des Elektronenspeicherrings BESSY II erklären.

Bundesministerin Johanna Wanka und ihr türkischer Amtskollege Fikri Isik unterzeichneten eine Vereinbarung zur bilateralen Kooperation. Foto: BMBF, Jessica Wahl / Wahluniversum

Bundesministerin Johanna Wanka und ihr türkischer Amtskollege Fikri Isik unterzeichneten eine Vereinbarung zur bilateralen Kooperation. Foto: BMBF, Jessica Wahl / Wahluniversum

Der türkische Wissenschaftsminister Fikri Isik war in Berlin eingeflogen, um gemeinsam mit der Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, am 23. Januar das deutsch-türkische Wissenschaftsjahr 2014 feierlich zu eröffnen. Im Rahmen seines Besuchs besichtigte eine 30-köpfige Delegation um Fikri Isik Forschungseinrichtungen in Adlershof und machte dabei auch an BESSY II Station. 

Die Delegation, der auch der türkische Botschafter in Deutschland und der Direktor des Türkischen Beschleunigerzentrums TAC angehörten, informierten sich über die Zugangsmöglichkeiten für wissenschaftliche Nutzerinnen und Nutzer. Sie interessierten sich besonders für die am HZB geforderten Qualifikationen für Ingenieure und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Anschließend besichtigten sie den Kontrollraum von BESSY II an und bekamen einen Einblick in die Experimentierhalle.

Bei der feierlichen Eröffnung des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres sagte Bundesministerin Johanna Wanka: „Deutschland und die Türkei verbindet eine lange Tradition der fruchtbaren Zusammenarbeit in Forschung und Bildung - eine passende Gelegenheit für ein gemeinsames Wissenschaftsjahr. Mit diesem Jahr wollen wir die Zusammenarbeit noch intensivieren". Konkret sollen neue Partnerschaften zwischen deutschen und türkischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Bildungsanbietern initiiert werden. Auch der Austausch von Nachwuchswissenschaftler, Studierenden und Azubis soll erweitert werden.

Mit dem Besuch der türkischen Delegation bei BESSY II ist das Wissenschaftsjahr bereits einem Ziel ein stückweit näher gekommen: der wechselseitige Bekanntheitsgrad der Innovationsstandorte in Deutschland und Türkei soll erhöht werden.

Warum 2014 zum Deutsch-Türkisches Wissenschaftsjahr ausgerufen wurden, erklärt Johanna Wanka hier (Audio)

 

(sz)

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Humboldt-Fellow am HZB-Institut für Solare Brennstoffe: Alexander R. Uhl
    Nachricht
    02.03.2026
    Humboldt-Fellow am HZB-Institut für Solare Brennstoffe: Alexander R. Uhl
    Alexander R. Uhl von der UBC Okanagan School of Engineering in Kelowna, Kanada, will mit Roel van de Krol vom HZB-Institut für Solare Brennstoffe einen effizienten und günstigen Photoelektrolyseur entwickeln, um mit Sonnenlicht Wasserstoff zu produzieren. Sein Aufenthalt wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert.
  • Bernd Rech in den BR50 Vorstand gewählt
    Nachricht
    30.01.2026
    Bernd Rech in den BR50 Vorstand gewählt
    Der wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum Berlin ist das neue Gesicht hinter der Unit „Naturwissenschaften“ beim Berlin Research 50 (BR50). Nach der Wahl im Dezember 2025 fand am 22. Januar 2026 die konstituierende Sitzung des neuen BR50-Vorstands statt.  Mitglieder sind Michael Hintermüller (Weierstrass Institute, WIAS), Noa K. Ha (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, DeZIM), Volker Haucke (Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, FMP), Uta Bielfeldt (Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin, DRFZ) und Bernd Rech (HZB).
  • HZB-Expertin übernimmt Vorsitz im Scientific Advisory Board des Barcelona Research Center
    Nachricht
    27.01.2026
    HZB-Expertin übernimmt Vorsitz im Scientific Advisory Board des Barcelona Research Center
    Prof. Dr. Susan Schorr ist in das neugegründete Scientific Advisory Board des Barcelona Research Center in Multiscale Science and Engineering berufen und zu dessen Vorsitzenden gewählt worden.