HZB und ANSTO erweitern ihr Memorandum zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit
ANSTO: Adi Paterson, Simone Richter, HZB: Prof Anke Kaysser-Pyzalla und Thomas Frederking (v.l.n.r.). © ANSTO
Gemeinsam die Energie-Material-Forschung vorantreiben
Die Verantwortlichen des HZB und der Australian Nuclear Science and Technology Organisation (ANSTO) haben ihr Memorandum of Understanding deutlich erweitert, das seit 2015 zwischen beiden Einrichtungen besteht. Insbesondere wollen sie die Zusammenarbeit im Bereich der Energie-Material-Forschung weiter verstärken.
Das Memorandum umfasst Vereinbarungen zum Austausch von Personal, zu Fortbildungen und zum gegenseitigen Zugang zu Instrumenten an den Großgeräten von ANSTO und dem HZB. Das Australische Forschungszentrum ANSTO liegt in der Nähe von Sydney und betreibt eine Synchrotronquelle und andere Infrastrukturen, darunter auch den Forschungsreaktor OPAL und ein Zentrum für Neutronenstreuung. Von der Berliner Neutronenquelle BER II, die Ende 2019 abgeschaltet wird, übernimmt ANSTO das BioRef-Reflektometer, das Forschung an weicher Materie und Fest-Flüssig-Grenzflächen ermöglicht. Unter dem Namen „Spatz“ wird es ab 2018 der Nutzergemeinschaft zur Verfügung stehen. ANSTO ist auch auf dem Feld der Beschleunigerforschung aktiv, einem Gebiet, auf dem auch das HZB international sehr sichtbar ist.
Auch mit weiteren australischen Spitzeneinrichtungen hat das HZB die Kooperation verstärkt. So hat die renommierte Monash-Universität im Sommer 2016 drei HZB-Wissenschaftler aus dem Bereich der Energie-Material-Forschung zu außerplanmäßigen Professoren ernannt.
Mehr Informationen zu ANSTO : http://www.ansto.gov.au
arö
https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14564;sprache=de 
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