HZB gehört zu den besten Ausbildern in Berlin

Christina Herold (ganz rechts) nahm die Auszeichnung im Namen der Ausbilderinnen und Ausbilder am HZB entgegen. Zusammen mit dem HZB wurden acht Unternehmen in Berlin für hervorragende Ausbildungen ausgezeichnet.

Christina Herold (ganz rechts) nahm die Auszeichnung im Namen der Ausbilderinnen und Ausbilder am HZB entgegen. Zusammen mit dem HZB wurden acht Unternehmen in Berlin für hervorragende Ausbildungen ausgezeichnet. © Agentur für Arbeit, Berlin-Süd

Die Agentur für Arbeit Berlin-Süd hat das Helmholtz-Zentrum Berlin ausgezeichnet. Das HZB hat ein innovatives Auswahlverfahren eingeführt, um Bewerber*innen nicht nur nach Zeugnisnoten auszuwählen, sondern auch kommunikative und soziale Fähigkeiten einzubeziehen. Insgesamt erhielten acht Berliner Unternehmen das Zertifikat für Nachwuchsförderung 2019/2020.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung war neben der hervorragenden Ausbildungsqualität ein innovatives Auswahlverfahren, das zuerst in der Fachinformatik und jetzt auch für Ausbildungen im Bereich Büromanagement eingeführt wurde. Dabei bleiben die Zeugnisse zunächst in der Schublade und alle Bewerber*innen erhalten eine Einladung zum Auswahlverfahren.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder lernen die jungen Leute in Gruppendiskussionen kennen und beobachten, wie sie im Team Aufgaben lösen. „Dabei können sie sich von den sozialen Fähigkeiten, aber auch ihrer Motivation ein gutes Bild machen“, sagt Christina Herold, Ausbildungskoordinatorin am HZB. Dieses Interesse, auch an Bewerber*innen, „die erst auf den zweiten Blick überzeugen“, würdigte die Agentur für Arbeit ausdrücklich mit dem Zertifikat.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen hat Christina Herold dieses Zertifikat im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen entgegengenommen. „Ausbildung besitzt für uns am HZB einen hohen Stellenwert“, sagt sie. „Wir stellen fest, dass wir durch dieses Auswahlverfahren tolle Auzubis bekommen, die gut in die Teams passen und mit denen wir sehr zufrieden sind“, betont Christina Herold. Das Auswahlverfahren soll künftig auch auf die anderen Ausbildungsberufe am HZB ausgedehnt werden.

Das HZB bietet Ausbildungen /Duale Studiengänge in neun Bereichen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder sind:

Fachinformatik:  Manuela Eckert, Heiko Kreth

Büromanagement: Cornelia Reuper, Juliane Siegmund, Sven Hinzer -aktuelle Stellenausschreibung-

Feinwerkmechanik: Christian Remus, Katrin Tietz -aktuelle Stellenausschreibung-

Küche: Mariola Nadolski, Edwin Junginger

Mechatronik, Elektronik: Uwe Grabe

Physiklaborant: Jörg Beckmann

Dual Informatik: Olaf-Peter Sauer, Anita Zahr -aktuelle Stellenausschreibung-

Dual Strahlenschutz: Guido Buchert, Peter Kate

Dual Maschinenbau: Lars Drescher

 

arö

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Ehemalige Schülerpraktikantin erhält Sonderpreis bei Jugend Forscht
    Nachricht
    04.08.2026
    Ehemalige Schülerpraktikantin erhält Sonderpreis bei Jugend Forscht
    Im Wettbewerb Jugend Forscht hat Shaoxuan Wang für ihr Projekt „Smart Capsules – intelligente Mikrokapsel zur Glucose-abhängigen Insulinfreisetzung“ einen Sonderpreis erhalten. Das Projekt hat sie als „besondere Leistung“ für ihr Abitur konzipiert. Um die experimentellen Arbeiten durchzuführen, konnte die Schülerin noch einmal zwei Wochen im Labor am HZB-Institut für Elektrochemische Energiespeicherung arbeiten, wo sie zwei Jahre zuvor ein Schülerpraktikum absolviert hatte.
  • Blog
    15.07.2026

  • Kühlung von Impfstoffen im ländlichen Kenia: Solarlösung ausgezeichnet
    Interview
    11.05.2026
    Kühlung von Impfstoffen im ländlichen Kenia: Solarlösung ausgezeichnet
    Im Mai ist Tabitha Awuor Amollo zu Gast am HZB und analysiert Perowskit-Solarzellen an BESSY II. Die kenianische Physikerin von der Egerton University in Nairobi wurde kürzlich für ihre Leistungen in Forschung und Lehre mit einem außerordentlichen Preis gewürdigt. Für die Entwicklung eines solarbetriebenen Kühlsystems, das in ländlichen Gesundheitszentren eingesetzt werden kann, erhielt sie den „2026 Organization for Women in Science for the Developing World (OWSD)–Elsevier Foundation Award“. Im Interview mit Antonia Rötger spricht sie über dieses außergewöhnliche Projekt, aber auch über die Schwierigkeiten, ein Labor am Laufen zu halten.