Kommt zur Langen Nacht der Wissenschaften am 6. Juni von 17 bis 0 Uhr
Batterien selbst herstellen: Spannende Experimente erwarten unsere großen und kleinen Gäste. © HZB
Immer eine tolle Atmosphäre: wir freuen uns auf euch! © HZB
Was verrät das Licht über Materialien? Wie entstehen neue Medikamente? Und wie kalt ist eigentlich flüssiger Stickstoff? Bei der Langen Nacht der Wissenschaften öffnen wir unsere Türen und laden Besucher*innen zu einer Entdeckungsreise durch die Welt der Forschung ein.
Highlights aus dem Programm
Wie funktioniert ein Teilchenbeschleuniger – und was kann man damit erforschen?
Ein besonderer Höhepunkt ist der Rundgang durch die Röntgenquelle BESSY II. Dort erlebt ihr hautnah, wie unsere Forschenden Materialien, Batterien und biologische Strukturen mit Röntgenlicht untersuchen. Ihr erfahrt, wie Elektronen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch den Speicherring rasen und wie das begehrte Licht für die Forschung entsteht.
Mitmach-Experimente
Besucher*innen können Proteinkristalle wachsen lassen und oder die DNA einer Tomate extrahieren. Erlebt spannende Experimente mit flüssigem Stickstoff und lernt, warum für uns Vakuum unverzichtbar ist. Seid dabei, wenn wir Schokolade mit winzigsten Strukturen herstellen, die in Regenbogenfarben schimmert. Im Schülerlabor erforscht ihr Materialien mit geheimnisvollen Eigenschaften.
Energie der Zukunft entdecken
Wie können Batterien in Zukunft mehr Energie speichern, schneller laden und nachhaltiger werden? Wie lassen sich neue Solarzellen schneller in die Anwendung bringen? Wir entwickeln nicht nur effizientere Solarmaterialien und Technologien, sondern kooperieren auch mit vielen Industriepartnern. Erfahrt außerdem, wie sich Kohlendioxid mithilfe elektrochemischer Prozesse als Rohstoff nutzen lässt und welche Möglichkeiten die geplante Röntgenquelle BESSY III bieten wird.
Tickets
Es gibt ausschließlich Online-Tickets, die ihr hier kaufen könnt.
Es lohnt sich, nach Adlerhof zu kommen! Hier erwartet euch ein vielseitiges Programm in vielen Einrichtung. Hier findet ihr eine Übersicht über die Angebote.
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https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=34166;sprache=en/1000
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Präzise Grenzflächenchemie steigert Wirkungsgrad von Perowskit-Solarzellen
Im Rahmen einer internationalen Forschungskooperation wurde eine neue molekulare Strategie entwickelt, um eine der Grenzflächen in Perowskit-Solarzellen zu verbessern. Die daraus resultierenden Solarzellen erreichten in der n-i-p-Architektur einen Energieumwandlungswirkungsgrad von 26,19 % bei gleichzeitig hoher Betriebsstabilität unter längerer Bestrahlung und erhöhten Temperaturen. Die Ergebnisse wurden im „Journal of the American Chemical Society“ veröffentlicht.
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Perowskit-Dreifachsolarzellen: Noch effizienter mit GO/SAM Doppelschicht
Perowskit-Halbleiter wandeln Sonnenlicht effizient in elektrische Energie um, darüber hinaus sind sie günstig und superleicht. Ein Team am HZB hat eine Dreifachsolarzelle aus drei unterschiedlichen Perowskit-Halbleitern mit einer neuartigen Doppelschicht aus Graphenoxid und SAM als Lochleiter entwickelt. Sie konnten zeigen, dass diese Doppelschicht sowohl den Wirkungsgrad als auch die Langzeitstabilität deutlich steigert. Der Wirkungsgrad der neuartigen Perowskit-Dreifachsolarzelle beträgt 27,3% und fällt auch nach mehr als 770 Stunden in Betrieb kaum ab. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Joule erschienen.
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Green Deal Ukraїna auf der Ukraine Recovery Conference
Ende Juni fand in Danzig, Polen, die Ukraine Recovery Conference (UCR2026) statt. Anders als bei den vorherigen Konferenzen wurde erstmals eine dedizierte Energieplattform eingerichtet, gemeinsam organisiert vom ukrainischen Energieministerium und dem polnischen Ministerium für Klima und Umwelt. Diese Energieplattform bündelte Diskussionen, Ankündigungen und Rahmenveranstaltungen und trug so zur besseren Sichtbarkeit und Koordinierung der Energiethemen bei. Green Deal Ukraїna, eine vom HZB koordinierte Initiative, organisierte im Rahmen der Konferenz drei Veranstaltungen zu Forschungs- und Energiethemen.