Marcel Risch wird Professor an der Freien Universität Berlin

Prof. Dr. Marcel Risch ist Physikprofessor an der Freien Universität Berlin. Am HZB leitet er die Abteilung Mechanismen nachhaltiger Elektrokatalyse. Er untersucht  elektrokatalytische Reaktionen und entwickelt wissens- und datengetriebene Strategien, um Elektrokatalysatoren für die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff, Kraftstoffen und Chemikalien zu verbessern.

Prof. Dr. Marcel Risch ist Physikprofessor an der Freien Universität Berlin. Am HZB leitet er die Abteilung Mechanismen nachhaltiger Elektrokatalyse. Er untersucht  elektrokatalytische Reaktionen und entwickelt wissens- und datengetriebene Strategien, um Elektrokatalysatoren für die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff, Kraftstoffen und Chemikalien zu verbessern. © M. Setzpfandt/HZB

Seit August 2026 ist Marcel Risch Professor (W2-S) im Fachbereich Physik an der Freien Universität Berlin. Seine Nachwuchsgruppe wird zur Abteilung Mechanismen nachhaltiger Elektrokatalyse. Risch erforscht die fundamentalen Mechanismen elektrokatalytischer Reaktionen und entwickelt auf dieser Grundlage wissens- und datengetriebene Strategien zur Verbesserung von Elektrokatalysatoren für die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff, Kraftstoffen und Chemikalien.

Marcel Risch kam 2019 von der Georg-August-Universität Göttingen an das HZB. Mit einem ERC-Starting-Grant hat er seine Arbeitsgruppe zu Elektrokatalysatoren für die Wasserspaltung aufgebaut. Zu den Auszeichnungen, die Marcel Risch bisher erhielt, zählt der Hans-Jürgen Engell Prize der International Society of Electrochemistry sowie der Carl-Ramsauer Award der physikalischen Gesellschaft zu Berlin. Außerdem ist Risch Fellow der Young Academy of Europe.

Marcel Risch engagiert sich auch in der Wissenschaftskommunikation und erläutert die gesellschaftliche Relevanz von Forschung an Katalysatoren, zum Beispiel während der Langen Nacht der Wissenschaft, der Berlin Science Week oder in Formaten für Kinder und Jugendliche im Museum für Verkehr und Technik in Berlin. 

Auf seiner Webseite schreibt er: „Unser Interesse ist die Aufklärung der Mechanismen von Katalyse und Korrosion nachhaltiger Elektrokatalysatoren für die Produktion von grünem Wasserstoff und Chemikalien mit industrieller Relevanz. Unsere Projekte decken mindestens zwei unserer drei Kernkompetenzen ab: grüne Elektrokatalyse, Synchrotronspektroskopie und digitale Elektrokatalyse. Wir betreiben kleine Forschungselektrolyseure und photoelektrochemische Zellen. Digitale Elektrokatalyse mit datengetriebenen und KI-basierte Ansätze erlauben uns die Identifikation optimaler Betriebsbedingungen und Materialzusammensetzung. Einsichten aus der Operando-Spektroskopie gestatten uns den Ursprung der identifizierten optimalen Bedingungen und Zusammensetzungen zu verstehen.  Das ist wichtig für die wissensgeleitete Entwicklung der nächsten Generation stabiler und aktiver Katalysatoren. Wir kommunizieren unsere Arbeit mit Begeisterung und gestalten wissenschaftliche Agenden zur nachhaltigen Elektrokatalyse.“

 

arö

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