DFG-Präsident besucht BESSY II

Im Kontrollraum von BESSY II ließ sich der DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider erläutern, wie die Synchrotronquelle betrieben wird. Foto: HZB

Im Kontrollraum von BESSY II ließ sich der DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider erläutern, wie die Synchrotronquelle betrieben wird. Foto: HZB

Am 18. Juli besuchte Prof. Dr. Peter Strohschneider den Berliner Elektronenspeicherrng BESSY II am HZB und informierte sich über die Bedeutung der Synchrotronstrahlung für die Material- und Energieforschung. Außerdem konnte er das PVcomB besichtigen.

Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla gab einen Überblick über die Forschung an BESSY II, den Nutzerbetrieb und die Pläne für die Zukunft. Anschließend sprach Peter Strohschneider mit mehreren verantwortlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. So erläuterte Prof. Dr. Alexander Föhlisch das Konzept von BESSY-VSR, mit dem Nutzer in Zukunft variable Pulslängen für ihre Forschung auswählen können. Prof. Dr. Jens Knobloch führte durch den Kontrollraum von BESSY II. Außerdem berichteten Kolleginnen und Kollegen aus der Solarforschung über ihre Ergebnisse und stellten das Kompetenzzentrum PVcomB vor, das Strohschneider ebenfalls besichtigen konnte.

Peter Strohschneider ist seit Anfang 2013 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2006 bis 2011 war der Mediävist Vorsitzender des Wissenschaftsrats. Es war sein erster Besuch bei BESSY II.

 

red.

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • BESSY II: Hochaufgelöste Einblicke in einzelne Biomoleküle und Katalysatoren
    Science Highlight
    15.09.2026
    BESSY II: Hochaufgelöste Einblicke in einzelne Biomoleküle und Katalysatoren
    Winzige biologische Proben und sogar einzelne Biomoleküle können nun an der BESSY-II-Infrarot-Beamline unter lebensnahen Bedingungen in höchster Auflösung untersucht werden. Die nanoskalige Infrarotspektroskopie (s-SNOM) wurde dafür verbessert und gründlich validiert. Ultradünne Membrane auf Siliziumbasis ermöglichen dabei die Untersuchung im wässrigen Medium. Ein internationales Team um den HZB-Experten Dr. Alexander Veber konnte nach einem ersten Proof-of-Concept nachweisen, dass Nano-IR-Messungen in wässriger Umgebung mit den erwarteten Fernfeld-IR-Spektren übereinstimmen. Dieser methodische Fortschritt ermöglicht nun tiefere Einblicke in Biomaterialien, aber auch die Beobachtung katalytischer Prozesse in flüssigen Umgebungen.
  • Neue Methode zeigt, wie molekulare Schalter von ihren Nachbarn beeinflusst werden
    Science Highlight
    11.09.2026
    Neue Methode zeigt, wie molekulare Schalter von ihren Nachbarn beeinflusst werden
    Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) können erstmals direkt erkennen, wie die Umgebung eines molekularen Schalters dessen elektronische Struktur beeinflusst. Molekulare Schalter sind Moleküle, die sich durch äußere Einflüsse wie Temperaturänderungen zwischen zwei Zuständen umschalten lassen – ähnlich einem Schalter mit den Positionen „An“ und „Aus“. Solche Moleküle werden als mögliche Bausteine für künftige Datenspeicher oder Sensormaterialien erforscht. Mit Hilfe der magnetischen Terahertz-Spektroskopie an BESSY II konnten die Forschenden nun erstmals unterscheiden, ob benachbarte Moleküle in einem Material gleich oder anders geschaltet sind. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift „Angewandte Chemie International Edition“ erschienen.
  • Beschleunigerprojekt SEAlab: Abschluss und Ausblick
    Interview
    10.09.2026
    Beschleunigerprojekt SEAlab: Abschluss und Ausblick
    Das Beschleunigerprojekt SEAlab hat die letzte Messkampagne im Sommer 2026 erfolgreich abgeschlossen. Nun wird die Anlage zurückgebaut, viele Komponenten sollen weiterverwendet werden. Die beiden Beschleunigungsphysiker Axel Neumann und Thorsten Kamps erklären, was das Projekt erreicht hat, und geben einen Ausblick auf die Zukunft.