Kunstausstellung im Beschleuniger-Rohbau des HZB vom 29. bis 31. Juli

<strong>Blick in die unterirdische Beschleunigerhalle:</strong> Sie verwandelt sich f&uuml;r drei Tage in einen Ausstellungsort f&uuml;r Kunst. Foto: HZB/S.Zerbe

Blick in die unterirdische Beschleunigerhalle: Sie verwandelt sich für drei Tage in einen Ausstellungsort für Kunst. Foto: HZB/S.Zerbe

Malerei, Installation, Foto, Video, Performance: Studierende und bereits etablierte Kunstschaffende stellen in der unterirdischen Teilchenbeschleunigerhalle bERLinPro aus. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) als Bauherr, DGI Bauwerk als Architekten und der Kurator Enno Wallis laden unter dem Titel SPEED zu einer außergewöhnlichen Kunstausstellung ein. Sie wird am Freitag, den 29. Juli um 19 Uhr eröffnet und bis zum 31. Juli zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Kunst an einem spektakulären Ort: Das verspricht die dreitägige Ausstellung im unterirdischen Bunker, in dem das HZB einen Linearbeschleuniger mit Energierückgewinnung aufbauen wird. Das Richtfest für das extrem komplexe Bauwerk wurde am 27. Juli gefeiert. Im Rahmen der Kunstausstellung SPEED ist dieser Ort erstmalig für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Besucherinformationen zur Kunstausstellung SPEED:

Öffnungszeiten

FREITAG 29.07.2016 Vernissage um 19 Uhr
SA 30.07.2016 Ausstellung 12- 16 Uhr
SO 31.07.2016 Ausstellung 12- 16 Uhr mit

Am Sonntag wird um 15 Uhr der TIBES ART AWARD II verliehen - ein Kunstpreis, der an drei Aussteller geht. Der erste Preis wird von DGI Bauwerk gestiftet.

Veranstaltungsort

Baustelle bERLinPro
Institutsgelände Helmholtz-Zentrum Berlin
Albert-Einstein-Straße 15, 12489 Berlin-Adlershof
P-Zufahrt über Albert-Einstein-Straße
S Adlershof, Bus 162

Der Eintritt ist frei.

Mitwirkende:

KRISTIN ALBRECHT ▪ BENJAMIN ALTHAMMER ▪ NICOLA D’AURIA ▪ ANNA BENINI ▪ LISA BRAUN ▪ STEFAN DRASCHAN ▪ THOMAS DRASCHAN ▪ LORRAINE DURGELOH ▪ MARTIN EDER ▪ TANIA ELSTERMEYER + JULIANE TÜBKE [PERFORMANCE] ▪ DANIEL EWINGER ▪ PETER FEILER ▪ ANDI FISCHER ▪ KONRAD FISCHER ▪ JOSEPHIN HANKE ▪ MAXI HEINER ▪ FABIAN HUB ▪ KLAAS HÜBNER ▪ JOHANNES HÜPPI ▪ THADDÄUS HÜPPI ▪ OKKA HUNGERBÜHLER ▪ ANNA JANDER ▪ GILTA JANSEN ▪ LISA JUNGHANSS ▪ THOMAS KAPIELSKI ▪ RUPRECHT VON KAUFMANN ▪ LAURA KATZAUER ▪ MARTIN KIPPENBERGER ▪ MERAV LEIBKÜCHLA CARINA LINGE ▪ JOSEF MAASS ▪ THOMAS MADER ▪ MARTIN NABER ▪ JUSTINE OTTO ▪ MANFRED PECKL ▪ RALF PETERS ▪ MARI POLLER ▪ LÉOPOLD RABUS ▪ TILL RABUS ▪ ARON RAUSCHHARDT ▪ YANNICK RIEMER ▪ ELISABETH SONNECK ▪ DENNIS SCHOLL ▪ GÖTZ SCHRAMM ▪ JANINA SCHÜTZ ▪ MARCUS SENDLINGER ▪ MIROSLAV TARCENKO ▪ ERIK TIDEMANN ▪ VINCE TILLOTSON ▪ NILS VOGT ▪ MICHAEL WALDEK ▪ ERWIN WURM ▪ THOMAS ZIPP

MIT STUDIERENDEN UND ABSOLVENTEN DER MEISTERKLASSEN PROF. THADDÄUS HÜPPI UND PROF. THOMAS ZIPP

IH

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Nanosilber als Elektrokatalysator für die CO&#8322;-Verwertung
    Science Highlight
    24.09.2026
    Nanosilber als Elektrokatalysator für die CO₂-Verwertung
    Durch Elektrolyse lässt sich CO2 zu CO reduzieren, einem Ausgangsstoff für weitere chemische Produkte wie beispielsweise Kraftstoffe. Im Rahmen des GreenQUEST-Projekts hat ein internationales Team um den HZB-Chemiker Prashanth Menezes Katalysatorschichten aus Silbernanopartikeln systematisch untersucht und dabei sowohl die Partikelgröße als auch deren Dichte variiert. Die beste Ausbeute wurde mit Nanopartikeln mit Durchmessern von etwa 10 nm erzielt, die locker verteilt waren. Darüber hinaus zeigten sie, wie sich die Wirtschaftlichkeit der elektrochemischen Zelle durch eine zusätzliche chemische Reaktion an der Anode verbessern lässt, indem gleichzeitig wertvolle Ameisensäure, Wasserstoff und CO erzeugt wird.
  • BESSY II: Erster Film von Spinwellen im Nano-Oszillator
    Science Highlight
    23.09.2026
    BESSY II: Erster Film von Spinwellen im Nano-Oszillator
    Spin-Hall-Nano-Oszillatoren sind winzige Bauelemente auf Basis von ultradünnen CoFeB-Schichten. Sie wandeln Gleichstrom in Mikrowellensignale um und gelten als Option für eine besonders effiziente drahtlose Kommunikation oder für eine neue Technologie der Datenverarbeitung, die vom Gehirn inspiriert ist. Ein schwedisch-deutsches Team konnte nun an BESSY II zum ersten Mal die Magnetisierungsdynamik im Inneren eines solchen Spin-Hall-Nano-Oszillators abbilden, sozusagen filmen. Dazu nutzten sie die zeitaufgelöste Röntgen-Rastertransmissionsmikroskopie am MAXYMUS-Instrument. Die Abbildungen zeigen Merkmale von Spinwellen, die in den bisherigen indirekten Messverfahren nicht sichtbar waren. Die Studie ist in „Advanced Materials“ veröffentlicht.
  • Gemeinsame Power statt doppelter Strukturen:
    Nachricht
    18.09.2026
    Gemeinsame Power statt doppelter Strukturen:
    Die Berliner Wissenschaft treibt ihre Forschungsexzellenz durch den Aufbau einer leistungsfähigen, institutionenübergreifend nutzbaren Daten- und KI-Infrastruktur weiter voran. Mit einer am 18. September 2026 unterzeichneten gemeinsamen Vereinbarung ebnen die Berlin University Alliance (BUA), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und das Zuse-Institut Berlin (ZIB) den Weg für ein gemeinsames Data-Science- und KI-Zentrum in Berlin-Dahlem und Adlershof.