Themen: Energie (290) Kooperationen (128) Solare Brennstoffe (69)

Nachricht    08.11.2016

HZB und ANSTO erweitern ihr Memorandum zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit

ANSTO: Adi Paterson, Simone Richter, HZB: Prof Anke Kaysser-Pyzalla und Thomas Frederking (v.l.n.r.).
Copyright: ANSTO

Gemeinsam die Energie-Material-Forschung vorantreiben

Die Verantwortlichen des HZB und der Australian Nuclear Science and Technology Organisation (ANSTO) haben ihr Memorandum of Understanding deutlich erweitert, das seit 2015 zwischen beiden Einrichtungen besteht. Insbesondere wollen sie die Zusammenarbeit im Bereich der Energie-Material-Forschung weiter verstärken.

Das Memorandum umfasst Vereinbarungen zum Austausch von Personal, zu Fortbildungen und zum gegenseitigen Zugang zu Instrumenten an den Großgeräten von ANSTO und dem HZB. Das Australische Forschungszentrum ANSTO liegt in der Nähe von Sydney und betreibt eine Synchrotronquelle und andere Infrastrukturen, darunter auch den Forschungsreaktor OPAL und ein Zentrum für Neutronenstreuung. Von der Berliner Neutronenquelle BER II, die Ende 2019 abgeschaltet wird, übernimmt ANSTO das BioRef-Reflektometer, das Forschung an weicher Materie und Fest-Flüssig-Grenzflächen ermöglicht. Unter dem Namen „Spatz“ wird es ab 2018 der Nutzergemeinschaft zur Verfügung stehen. ANSTO ist auch auf dem Feld der Beschleunigerforschung aktiv, einem Gebiet, auf dem auch das HZB international sehr sichtbar ist.  

Auch mit weiteren australischen Spitzeneinrichtungen hat das HZB die Kooperation verstärkt. So hat die renommierte Monash-Universität im Sommer 2016 drei HZB-Wissenschaftler aus dem Bereich der Energie-Material-Forschung zu außerplanmäßigen Professoren ernannt.

Mehr Informationen zu ANSTO : http://www.ansto.gov.au

 

arö


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Victoriia Saveleva (rechts) erhielt den Ernst Eckhard Koch Preis f&uuml;r die Analyse von Katalysator-Oberfl&auml;chen.</p>NACHRICHT      12.12.2018

    Ernst-Eckhard-Koch-Preis und Innovationspreis Synchrotronstrahlung

    Am 6. Dezember 2018 vergab der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin den Ernst-Eckhard-Koch-Preis für eine herausragende Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Forschung mit Synchrotronstrahlung am HZB oder bei DESY sowie den Europäischen Innovationspreis Synchrotronstrahlung. Die Preisverleihungen fanden während des 10. Nutzertreffens am HZB statt. [...]


  • <p>Von links nach rechts: Prof. Dr. Jan L&uuml;ning (HZB, design. GF), Dr. Roland Steitz (HZB), H.E. Dr. Khaled TOUKAN (Chairman of Jordan Atomic Energy Commission), Dr. Antje Vollmer (HZB), Mr Akram Hayjeneh (Jordan Embassy in Berlin), Dr. Samer Kahook (Manager of JRTR Jordan Atomic Energy Commission).</p>NACHRICHT      04.12.2018

    Delegation aus Jordanien zu Besuch am HZB

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin wird die Zusammenarbeit mit jordanischen Großforschungseinrichtungen intensivieren. Das vereinbarte Prof. Dr. Jan Lüning mit Vertretern einer hochrangigen jordanischen Forschungsdelegation, die Ende November 2018 zu Gast am HZB war. [...]


  • NACHRICHT      30.11.2018

    Zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen am HZB bewilligt

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) baut ab 2019 zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen auf und stärkt damit die Kompetenzen in der Katalyse-Forschung. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert jede Gruppe jährlich mit 150.000 Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren; hinzukommen Eigenmittel des HZB in der gleichen Höhe. [...]




Newsletter