EU-Projekt CALIPSOplus gestartet: Freier Zugang zu europäischen Lichtquellen

</p>
<p>Lichtquellen in Europa, die im Rahmen von CALIPSOplus kooperieren.</p>
<p>

Lichtquellen in Europa, die im Rahmen von CALIPSOplus kooperieren.

Die EU fördert das von 19 europäischen Lichtquellen eingereichte Projekt CALIPSOplus mit zehn Millionen Euro. Das Projektkonsortium, zu dem auch das Helmholtz-Zentrum Berlin gehört, hat im Mai 2017 seine Arbeit aufgenommen. CALIPSOplus will den internationalen Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den transnationalen Zugang zu den europäischen Lichtquellen fördern. Schwerpunkte sind auch die Integration der bisher weniger aktiven Regionen in Europa sowie die Initiierung von Forschungsprojekten mit kleineren und mittleren Unternehmen. 

CALIPSOplus hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf koordiniert. Das HZB leitet im Rahmen von CALIPSOplus das Arbeitspaket „Dissemination und Training“ und ist am Forschungsprojekt MOONPICS zur Metrologie von Nanometer-Optiken beteiligt.

Mit gezielten Maßnahmen wollen die Projektpartner Forschende aus Mittel- und Osteuropa, die bisher selten die europäischen Lichtquellen nutzen, auf die hervorragenden Analytik-Methoden aufmerksam machen. Damit sollen sie stärker in die europäische Wissenschaftslandschaft integriert werden. „Wichtig ist, dass wir die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus diesen Ländern direkt vor Ort ansprechen und für die Möglichkeiten an den Lichtquellen werben. Deshalb freue ich mich sehr, dass das Trainingsprogramm ein Schwerpunkt von CALIPSOplus ist“, sagt Dr. Antje Vollmer, die die CALIPSOplus-Aktivitäten für das HZB koordiniert und die HZB-Nutzerkoordination leitet. Das HZB plant unter anderem Workshops an Universitäten der 13 jüngsten EU-Länder. Zusätzlich wird es ein Partnerprogramm („Twinning and exchange programme“)  geben, das Wissenschaftler aus diesen Ländern einlädt, mit erfahrenen Nutzern von Lichtquellen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.

Am 18. und 19. Mai 2017 fand die Auftaktveranstaltung von CALIPSOplus am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) statt. Weitere Informationen

Webseite Wayforlight

Der Internetauftritt Wayforlight.eu wird ausgebaut und gebündelte Informationen über die Experimentierplätze an Europas Lichtquellen und das  Bewerbungsprozedere für Messzeiten bieten.

(sz)

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Start für den Aufbau eines neuen Rechenzentrums in Berlin
    Nachricht
    27.03.2026
    Start für den Aufbau eines neuen Rechenzentrums in Berlin
    Mit dem Aufbau eines neuen Rechenzentrums in Berlin schaffen das Zuse Institute Berlin (ZIB) und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) die Grundlage für eine skalierbare und souveräne Dateninfrastruktur in Berlin. Das Projekt stärkt die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Berliner Wissenschaft und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zu Forschungssicherheit, Resilienz und technologischer Unabhängigkeit.
  • Berlin Battery Lab: BAM, HZB und HU forschen gemeinsam an Natrium-Batterien
    Nachricht
    19.03.2026
    Berlin Battery Lab: BAM, HZB und HU forschen gemeinsam an Natrium-Batterien
    Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) haben heute das Berlin Battery Lab (BBL) offiziell eingeweiht. In der neuen Forschungsplattform entwickeln und testen BAM, HZB und HU gemeinsam rohstoffschonende Batterietechnologien mit einem Fokus auf Natrium-Akkus. Gemeinsam werden neue Materialien konzipiert, innovative Zellchemien erforscht und Batterieprototypen gefertigt. Die Forschungsinfrastruktur des Berlin Battery Lab steht auch externen Partner*innen aus Wissenschaft und Industrie offen und soll den Weg von der Forschung in die Anwendung verkürzen.
  • Humboldt-Fellow am HZB: Kayode Adesina Adegoke
    Nachricht
    18.03.2026
    Humboldt-Fellow am HZB: Kayode Adesina Adegoke
    Kayode Adesina Adegoke forscht als Chemiker in der LAUTECH SDG 11 (Forschungsgruppe „Nachhaltige Städte und Gemeinden“) am Institut für Chemie der Ladoke Akintola University of Technology in Ogbomoso, Nigeria. Am HZB wird er mit Matthew Mayer die Degradation von Elektrokatalysatoren während der elektrochemischen CO₂-Reduktion untersuchen. Das Alexander-von-Humboldt-Stipendium ermöglicht ihm einen zweijährigen Forschungsaufenthalt am HZB.