Themen: Forschungsreaktor (92) Kooperationen (145)

Nachricht    17.11.2017

HZB knüpft Kontakte zum argentinischen Neutronenzentrum

Foto v.l.n.r.: Dr. Javier Santisteban (wissenschaftlicher Direktor des LAHN), Thomas Frederking (kaufmännischer Geschäftsführer des HZB), Karina Pierpauli (CEO des LAHN) und Prof. Dr. Bernd Rech (wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB) kamen zur Vertragsunterzeichnung in Berlin zusammen. Foto: Silvia Zerbe

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat eine Kooperationsvereinbarung mit der argentinischen Forschungseinrichtung für Neutronenforschung - LAHN (Argentinian Neutron Beams Laboratory) unterzeichnet. Das HZB wird dabei die Forschenden aus Argentinien beim Aufbau von zwei Neutroneninstrumenten beraten. Darüber hinaus ist ein Austauschprogramm für Forschende aus beiden Ländern geplant.

Das LAHN will ein Instrument für Eigenspannungsanalyse und für Neutronentomographie an seinem Forschungsreaktor RA-10 aufbauen. Dabei werden die Forschenden aus Buenos Aires von den HZB-Wissenschaftlern beraten, die langjährige, weltweit anerkannte Expertise in der Entwicklung von Neutronenexperimenten haben. Eine erste konkrete Maßnahme ist: Ein Postdoktorand aus Argentinien wird Anfang 2018 an das HZB kommen und sich vor Ort von den Expertinnen und Experten ausbilden lassen.

Bei der Vertragsunterzeichnung Ende September 2017 waren der CEO des LAHN, Ing. Karina Pierpauli, und Dr. Javier Santisteban, wissenschaftlicher Direktor, zu Gast am HZB. Sie besichtigten die Experimentierhallen um den Forschungsreaktor BER II und kamen zu Gesprächen mit der Geschäftsführung des HZB und den Neutronenforschern zusammen. „Durch die Kooperation mit dem LAHN stärken wir den Wissenstransfer und treiben die Internationalisierungsstrategie des HZB weiter voran“, sagt Dr. Catalina Elena Jimenez, die zuständige Referentin für Internationalisierung im HZB-Geschäftsführungsbüro.

Kooperationspartner: Laboratorio Argentino de Haces de Neutrones

(sz)


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • SCIENCE HIGHLIGHT      10.07.2019

    Älteste vollständig erhaltene Lilie entdeckt

    Bereits vor 115 Millionen Jahren waren tropische Blütenpflanzen offenbar sehr vielfältig und zeigten alle typischen Merkmale. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung von Clément Coiffard, Museum für Naturkunde Berlin. Das Team berichtet in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants über die älteste vollständig erhaltene Lilie, Cratolirion bognerianum, die an einem Fundort im heutigen Brasilien entdeckt wurde. Mit Hilfe von 3D-Computertomographien am Helmholtz-Zentrum Berlin ließen sich auch Details auf der Rückseite der fossilisierten Pflanze analysieren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen über die Rolle der Tropen bei der Entwicklung damaliger und heutiger Ökosysteme auf. [...]


  • <p>v.l.n.r.: Prof. Jan L&uuml;ning (HZB), Tobias Schulze (MdA), Dr. Christoph Schweer (Referent), Robert Schaddach (MdA), Sebastian Schl&uuml;sselburg (MdA), Milena Katsch (Referentin), Stefan F&ouml;rster (MdA), Prof. Dr. Bernd Rech (HZB)</p>NACHRICHT      17.06.2019

    Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses zu Besuch am Helmholtz-Zentrum Berlin

    Vertreter des Ausschusses für Wissenschaft und Forschung des Abgeordnetenhauses von Berlin kamen am 17. Juni 2019 zu Gesprächen mit der Geschäftsführung und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrum Berlin zusammen. Bei ihrem zirka zweistündigen Besuch besichtigten sie Labore der Energieforschung und sprachen über Perspektiven des Standorts nach dem Abschalten des Forschungsreaktors BER II. [...]




Newsletter