Themen: Energie (293) Solarenergie (232) Personalia (235) HZB-Eigenforschung (87) Preise (5)

Nachricht    19.10.2018

Posterpreis an HZB-Doktorandin

Andriy Zakutayev (NREL) hat Fredrike Lehmann im Namen der Jury  für ihren Posterbeitrag auf der ICTMC-21 in Boulder, Colorado, USA, einen Preis überreicht. Bild. Privat

Frederike Lehmann aus der HZB-Abteilung Struktur und Dynamik von Energiematerialien hat auf einer internationalen Fachkonferenz, der ICTMC-21 in Boulder, Colorado, USA, einen Posterpreis erhalten. Sie stellte ihre Ergebnisse zur Synthese und Charakterisierung von Hybrid-Perowskit-Materialien vor, die als interessante Kandidaten für neuartige Solarzellen gelten.

Frederike Lehmann promoviert im Rahmen der HyPerCell-Graduiertenschule in der Abteilung von Prof. Dr. Susan Schorr über unterschiedliche Hybrid-Perowskit-Materialien. Diese Materialklasse ist extrem interessant für neuartige und preiswerte Solarzellen.

Dabei stellt Frederike Lehmann diese Materialien nicht nur über diverse Syntheseverfahren selbst her, sondern charakterisiert auch deren strukturellen Aufbau und analysiert ihre optischen und elektronischen Eigenschaften. „Durch gezieltes Doping oder die Substitution von bestimmten Elementen in solchen Hybrid-Perowskiten durch andere Elemente oder chemische Bausteine versuche ich außerdem, diese Eigenschaften zu modifizieren“ erklärt Lehmann. So geht es beispielsweise darum, die Bandlücke zu variieren und gleichzeitig die Materialstabilität zu erhöhen, um ihre Eignung für den Einsatz in Solarzellen zu erhöhen.

Auf der 21st International Conference on Ternary and Multinary Compounds (ICTMC-21), die im September in Boulder, Colorado, USA, stattfand, konnte Frederike Lehmann nun ihre Arbeit mit einem Poster vorstellen und erhielt eine Auszeichnung für ihren Beitrag.

Titel des Posters: „Stabilizing the cubic phase of the triple cation hybrid perovskite (FA1-xMAx)1-yCsyPbI3 solid solution”

Webseite der Konferenz: https://sites.google.com/view/ictmc21/home

 

 

 

arö


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • NACHRICHT      21.01.2019

    Beratungsbüro für Postdocs am HZB gegründet

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin baut ein „Postdoc Career Office“ auf, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach der Promotion bei der aktiven Planung des zukünftigen Berufslebens unterstützt. Seit 15. Januar 2019 ist Dr. Christoph Scherfer der Ansprechpartner für Postdocs am HZB. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert den Aufbau des Postdoc-Büros am HZB über fünf Jahre.     [...]


  • <p>Die Modellierung bezieht sich auf eine kubische Kristallstruktur (Pyrochlor-Gitter). Dabei wurden magnetische Wechselwirkungen nicht nur zwischen&nbsp; n&auml;chsten Nachbarn einbezogen, sondern auch noch zu den &uuml;bern&auml;chsten Nachbarn (siehe Zeichnung).</p>SCIENCE HIGHLIGHT      21.01.2019

    Neue Erkenntnisse über magnetische Quanteneffekte in Festkörpern

    Mit einer neuen theoretischen Methode gelang es einer internationalen Kooperation erstmals, magnetische Quanteneffekte im bekannten 3D Pyrochlor-Heisenberg-Modell systematisch zu untersuchen. Überraschende Erkenntnis: nur bei kleinen Spinwerten bilden sich quantenphysikalische Phasen. [...]


  • <p class="MsoPlainText">Die Atmosph&auml;re l&auml;sst sich mit einer Badewanne vergleichen, die nur bis zum Rand gef&uuml;llt werden kann, damit die Erderw&auml;rmung auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt. Mit negativen Emissionen k&ouml;nnte man einen weiteren kleinen Abfluss schaffen. Dennoch f&uuml;hrt kein Weg daran vorbei, den Hahn zuzudrehen.</p>NACHRICHT      16.01.2019

    Klimawandel: Was könnte künstliche Photosynthese beitragen, um die globale Erwärmung zu begrenzen?

    Wenn die CO2-Emissionen nicht rasch genug sinken, muss künftig CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Nicht nur Aufforstung oder Biomasse, sondern auch neue Technologien für künstliche Photosynthese könnten dazu beitragen. Ein HZB-Physiker und eine Forscherin der Universität Heidelberg haben überschlagen, welche Flächen solche Lösungen benötigen. Die künstliche Photosynthese könnte CO2 zwar effizienter binden als das natürliche Vorbild, aber noch gibt es keine großen und langzeitstabilen Module. Ihre Berechnungen veröffentlichte das Team in „Earth System Dynamics“. [...]




Newsletter