Themen: Solarenergie (229) Veranstaltungen (382)

Nachricht    28.11.2018

Veranstaltungshinweis: Können Solare Brennstoffe einen Beitrag für die Energieversorgung der Zukunft leisten?

Mit einer Kombination aus Halbleitern und Katalysatorschichten lässt sich aus Licht und Wasser der Brennstoff Wasserstoff gewinnen.
Copyright: HZB

Am 11. Dezember 2018 lädt die Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin zusammen mit der Technischen Universität Delft zur "Karel Luyben Lecture" ein. Dabei gibt Professor Dr. Roel van de Krol einen Einblick in die Möglichkeiten, Solarenergie chemisch in Solaren Brennstoffen zu speichern. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis 4.12. möglich.

Wenn wir den globalen Klimawandel bremsen wollen, dürfen wir künftig kaum noch fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl oder Erdgas verbrennen. Sonnenenergie ist dagegen klimaneutral und steht reichlich zur Verfügung. Allerdings brauchen wir Speicherlösungen, denn die Sonne scheint nicht immer überall. Mit Hilfe komplexer Materialsysteme lässt sich die Energie des Sonnenlichts in chemische Energie umwandeln und in Form von Solaren Brennstoffen speichern, zum Beispiel als Wasserstoff oder Methan.

Eine der aktivsten Forschungsgruppen zu Solaren Brennstoffen arbeitet am Helmholtz-Zentrum Berlin. Roel van de Krol leitet dort das Institut für Solare Brennstoffe. In seinem Vortrag (in englischer Sprache) wird der renommierte Experte auf allgemein verständliche Weise den Stand der Forschung sowie die Herausforderungen vorstellen.

Ort: Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin, Klosterstraße 50, 10179 Berlin

Zeit: Dienstag, 11.12.2018 ab 19:00

Der Eintritt frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich.

Bitte melden Sie sich bis zum 04.12.2018 an (Webformular TU Delft, siehe Link).

arö


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • <p>Das Molek&uuml;l organisiert sich entlang der Oberfl&auml;che der Elektroden, bis eine geschlossene Monolage entsteht.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      23.11.2018

    Selbstorganisierte, molekulare Monolagen für effiziente Perowskit-Solarzellen

    Ein Team am HZB hat ein neues Verfahren entdeckt, um effiziente Kontaktschichten in Perowskit-Solarzellen zu realisieren: Es basiert auf Molekülen, die sich selbstorganisierend anordnen und eine Monolage bilden. Die Studie wurde in Advanced Energy Materials publiziert und ist auf dem Front-Cover des Journals erschienen. [...]


  • <p>Neu am HZB: DAAD-MOPGA-Fellow Dr. Yutsung Tsai.</p>NACHRICHT      22.11.2018

    „Make our Planet great again“: Neue Forschergruppe im Institut für Silizium-Photovoltaik

    Der Physiker Dr. Yutsung Tsai baut am Helmholtz-Zentrum Berlin eine eigene Forschergruppe zu Photovoltaik im Institut für Silizium-Photovoltaik auf. Sein Ziel ist es, zweidimensionale transparente Solarzellen zu entwickeln. Tsai erhält Forschungsmittel aus dem deutsch-französischen Programm „Make Our Planet Great Again – German Research Initiative“ (MOPGA-GRI), das durch das BMBF gefördert wird. [...]


  • <p>Die Illustration zeigt eine Verbindung, in deren Zentrum ein Eisen-Atom sitzt. Es ist von 4 CN-Gruppen und einem Bipyridin Molek&uuml;l umgeben. Das h&ouml;chste besetzte Eisenorbital ist als gr&uuml;n-rote Wolke dargestellt. Sobald eine Cyangruppe da ist, beobachtet man wie sich die &auml;u&szlig;eren Eisenorbitale delokalisieren, sodass auch um die Stickstoffatome Elektronen dicht vorhanden sind. Bild. T. Splettst&ouml;&szlig;er/HZB</p>SCIENCE HIGHLIGHT      14.11.2018

    Übergangsmetallkomplexe: Gemischt geht's besser

    Ein Team hat an BESSY II untersucht, wie unterschiedliche Eisenkomplex-Verbindungen Energie aus eingestrahltem Licht verarbeiten. Dabei konnten sie zeigen, warum bestimmte Verbindungen das Potenzial haben, Licht in elektrische Energie umzuwandeln. Die Ergebnisse sind für die Entwicklung von organischen Solarzellen interessant. Die Studie wird auf dem Cover der Fachzeitschrift PCCP angekündigt. [...]




Newsletter