Bernd Rech in den BR50 Vorstand gewählt

Der neue Vorstand des BR50: (v.l.n.r.) Anja Sommerfeld (Leitung der BR50-Geschäftsstelle), Bernd Rech (HZB), Noa K. Ha (DeZIM), Michael Hintermüller (WIAS), Uta Bielfeldt (DRFZ), nicht auf dem Bild Volker Haucke.

Der neue Vorstand des BR50: (v.l.n.r.) Anja Sommerfeld (Leitung der BR50-Geschäftsstelle), Bernd Rech (HZB), Noa K. Ha (DeZIM), Michael Hintermüller (WIAS), Uta Bielfeldt (DRFZ), nicht auf dem Bild Volker Haucke. © Berlin Research 50

Der wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum Berlin ist das neue Gesicht hinter der Unit „Naturwissenschaften“ beim Berlin Research 50 (BR50). Nach der Wahl im Dezember 2025 fand am 22. Januar 2026 die konstituierende Sitzung des neuen BR50-Vorstands statt.  Mitglieder sind Michael Hintermüller (Weierstrass Institute, WIAS), Noa K. Ha (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, DeZIM), Volker Haucke (Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, FMP), Uta Bielfeldt (Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin, DRFZ) und Bernd Rech (HZB).

Jedes Vorstandsmitglied koordiniert einen Themenbereich: Sozial- und Geisteswissenschaften, Lebenswissenschaften, Technik – und Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften.
Bernd Rech, der seit 2017 wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB ist und als Experte für erneuerbare Energien und Technologietransfer international sehr geschätzt wird, übernimmt die Koordination der Unit „Naturwissenschaften“.

Erste Ziele fürs neue Jahr

Bei der konstituierenden Sitzung wurden wichtige Schwerpunkte für das neue Jahr gesetzt. Geplant ist unter anderem ein Besuch bei Staatssekretär Henry Marx (Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege) sowie der Ausbau der strategischen Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance (BUA). Ziel ist, gemeinsam wissenschaftspolitische Rahmenbedingungen für einen konkurrenzfähigen Standort zu gestalten. Außerdem strebt der Vorstand an, die Mitglieder stärker zu vernetzen und in den Verbund einzubinden. Berlin Research 50 gehören fast alle außeruniversitären Institute und Zentren im Berliner Raum an. Gemeinsam möchten sie eine zentrale Anlaufstelle für die Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten sein und den Austausch mit Gesellschaft und Politik bieten. Ähnlich der BUA, dem Verbund von Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin, soll BR50 darüber hinaus eine Dialogplattform für die beteiligten Institutionen bereitstellen.

HZB Engagement in Beratungsgremien

25 Wissenschaftler*innen aus dem HZB engagieren sich derzeit in wissenschaftlichen Beiräten, Aufsichtsräten oder ähnlichen Beratungsgremien. Dort bringen sie aktuelles Fachwissen Einordnung und beraten zur strategischen Ausrichtung. 

>> Zusätzliche Informationen <<

Berlin Research 50 Internetseite

Mitglieder des BR50 Vorstands und ihre Aufgaben:

*Prof. Dr. Michael Hintermüller (BR50-Vorstandssprecher und Koordinator der Unit Technik- und Ingenieurwissenschaften, WIAS)
* Dr. Noa K. Ha (stellvertretende Vorstandssprecherin und Koordinatorin der Unit Sozialwissenschaften, DeZIM)
* Prof. Dr. Volker Haucke (Koordinator der Unit Lebenswissenschaften, FMP)
* Prof. Dr. Bernd Rech (Koordinator der Unit Naturwissenschaften, HZB)
* Uta Bielfeldt (Koordinatorin der Administrativen Leitungen, DRFZ) 

Text: fk, br50

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • BESSY II: Eingebauter Sauerstoff verkürzt die Lebensdauer von Feststoffbatterien
    Science Highlight
    08.05.2026
    BESSY II: Eingebauter Sauerstoff verkürzt die Lebensdauer von Feststoffbatterien
    Feststoffbatterien sind sicher und leistungstark, aber ihre Kapazität nimmt zurzeit noch rasch ab. Ein Team der TU Wien, der Humboldt-Universität zu Berlin und des HZB hat nun eine TiS₂|Li₃YCl₆-Halbzelle an BESSY II analysiert. Dafür nutzte das Team eine spezielle Probenumgebung, die eine zerstörungsfreie Untersuchung unter realen Betriebsbedingungen ermöglicht. Durch die Kombination von Weich- und Hart-Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS und HAXPES) konnte ein neuer Degradationsmechanismus identifiziert werden. Dabei spielte das Element Sauerstoff eine besondere Rolle. Die Studie liefert wertvolle Einblicke, um Design und Fertigung von Feststoffbatterien zu verbessern.
  • Mit 60 zu alt für die Forschung? Vom Kernphysiker zum Papyrus-Forscher
    Interview
    29.04.2026
    Mit 60 zu alt für die Forschung? Vom Kernphysiker zum Papyrus-Forscher
    Wer sich für einen Beruf in der Wissenschaft entscheidet, findet oft persönliche Erfüllung. Dafür muss man auch Unplanbarkeit in Kauf nehmen: Themen werden nicht mehr gefördert oder Labore geschlossen. Wie im Fall von Heinz-Eberhard Mahnke, der sich mit Anfang 60 nach neuen Aufgaben umsehen musste. Heute ist der 81-Jährige immer noch aktiv in der Forschung und untersucht mit zerstörungsfreien Messmethoden antike Kulturgüter von unschätzbarem Wert. Antonia Rötger sprach mit dem Physiker über seinen außergewöhnlichen Karriereweg.
  • Spintronik an BESSY II: Echtzeit-Analyse von magnetischen Doppelschichtsystemen
    Science Highlight
    29.04.2026
    Spintronik an BESSY II: Echtzeit-Analyse von magnetischen Doppelschichtsystemen
    Spintronische Bauelemente ermöglichen Datenverarbeitung mit deutlich weniger Energieverbrauch. Sie basieren auf der Wechselwirkung zwischen ferromagnetischen und antiferromagnetischen Schichten. Nun ist es einem Team von Freier Universität Berlin, HZB und Universität Uppsala gelungen, für jede Schicht separat zu verfolgen, wie sich die magnetische Ordnung verändert, nachdem ein kurzer Laserpuls das System angeregt hat. Dabei konnten sie auch die Hauptursache identifizieren, die für den Verlust der antiferromagnetischen Ordnung in der Oxidschicht sorgt: Die Anregung wird von den heißen Elektronen im ferromagnetischen Metall zu den Spins im Antiferromagneten transportiert.