Green Deal Ukraїna auf der Ukraine Recovery Conference

Green Deal Ukraina organisierte drei Veranstaltungen zu Forschung und Energiethemen bei der #URC2026 in Danzig, Polen.

Green Deal Ukraina organisierte drei Veranstaltungen zu Forschung und Energiethemen bei der #URC2026 in Danzig, Polen. © GDU

Ende Juni fand in Danzig, Polen, die Ukraine Recovery Conference (UCR2026) statt. Anders als bei den vorherigen Konferenzen wurde erstmals eine dedizierte Energieplattform eingerichtet, gemeinsam organisiert vom ukrainischen Energieministerium und dem polnischen Ministerium für Klima und Umwelt. Diese Energieplattform bündelte Diskussionen, Ankündigungen und Rahmenveranstaltungen und trug so zur besseren Sichtbarkeit und Koordinierung der Energiethemen bei. Green Deal Ukraїna, eine vom HZB koordinierte Initiative, organisierte im Rahmen der Konferenz drei Veranstaltungen zu Forschungs- und Energiethemen.

So organisierte Green Deal Ukraїna auf der URC2026 eine Veranstaltung zu Forschung, Hochschulbildung und Innovation mit Referentinnen und Referenten aus der Europäischen Kommission, aus Deutschland, Polen und der Ukraine. Sie diskutierten, wie Wissenschaft, Hochschulen und internationale Zusammenarbeit zum Wiederaufbau, zur Widerstandsfähigkeit und zur europäischen Integration der Ukraine beitragen können. Bei dieser Veranstaltung kündigte Green Deal Ukraїna den Start des Masterstudiengangs „Energie und Klima“ an der Nationalen Universität der Kiew-Mohyla-Akademie an, der im Rahmen des Kyiv Energy & Climate Lab (KECLab) als Beispiel für eine erfolgreiche deutsch-polnisch-ukrainische Zusammenarbeit entwickelt wurde.

Energiepolitik in der Ukraine

Gemeinsam mit der Internationalen Energieagentur (IEA), der Ukraine Facility Platform, dem Deutsch-Ukrainischen Büro und dem KECLab organisierte „Green Deal Ukraїna“ eine geschlossene Diskussion nach der Chatham-House-Regel zum Thema Energiepolitik. Die Veranstaltung baute auf monatelanger Arbeit und zahlreichen bilateralen Konsultationen mit ukrainischen Institutionen und internationalen Partnern auf. Die Diskussion wird über die URC2026 hinaus fortgesetzt, und die Ergebnisse werden in die Strategieentwicklung einfließen.

Beitrag von „Green Deal Ukraїna“ zur Energieplattform 

Susanne Nies moderierte die Sitzung „Dialog über nachhaltige Energie: Investitionsrahmen, Reformen und Markttransformation“, an der Vertreter der Industrie, internationaler Finanzinstitutionen und öffentlicher Akteure teilnahmen. Zu den wichtigsten Botschaften gehörte, dass Projekte in den Bereichen dezentrale Energieerzeugung, Batteriespeicher und erneuerbare Energien bereits von der Planungsphase in die Umsetzung übergehen und dass das zukünftige Energiesystem der Ukraine zunehmend auf Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Systemflexibilität setzt.

Über Green Deal Ukraїna:

Das Projekt „Green Deal Ukraїna“ (GDU) ist ein auf vier Jahre angelegtes Vorhaben, das vom HZB initiiert und koordiniert sowie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird. Das Projekt ist eine trilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der Ukraine und Polen. GDU zielt darauf ab, ukrainische Regierungsinstitutionen, politische Entscheidungsträger und die Gesellschaft zu befähigen, fundierte Entscheidungen zur Energie- und Klimapolitik zu treffen, und baut in Kiew ein unabhängiges Energie- und Klimazentrum auf – das Kyiv Energy and Climate Lab (KECLab), ein gemeinsames Labor des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) und der Nationalen Universität Kiew-Mohyla-Akademie (NaUKMA).

 

red.

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