Wissenschaft in Berlin: Kooperativ, vielfältig, innovativ, international

Wissenschaft ist ein zentraler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Faktor für Berlin. Sie schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung, zieht Talente aus aller Welt an und bereichert das Stadtleben durch offenen Wissensaustausch und Transfer. Eine Investition, die sich auszahlt. Damit Berlin auch in Zukunft zu den international führenden Wissenschaftsstandorten gehört, muss Wissenschaft noch stärker auf die politische Agenda. Dafür steht BR50: über 50 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, darunter das HZB, bündeln in diesem Netzwerk ihre Kräfte. Mit einem Positionspapier wendet sich BR50 nach der Wahl in Berlin nun an die Politik, flankiert von der Kampagne „𝗪𝗶𝗿 𝗳𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻.“ 

Berlins einzigartige Forschungsvielfalt liefert interdisziplinäre Antworten auf drängende Zukunftsfragen. Gemeinsam mit forschenden Museen und Kultureinrichtungen bereichert sie das Stadtleben. BR50 fördert dabei zentral den offenen Wissensaustausch und den Transfer. In einem Positionspapier hat der Verbund Forderungen an die künftige Landesregierung formuliert, um die Hauptstadt Berlin zu einem weltweit führenden Forschungs- und Innovationsraum auszubauen. Ziel ist, der Wissenschaft wieder einen höheren Stellenwert in der Stadtpolitik zukommen zu lassen und das auch in die Gesellschaft hineinzutragen.

Zu den Forderungen von BR50 zählen der Abbau bürokratischer Hürden, bessere Bedingungen für Ausgründungen aus der Wissenschaft sowie ein wettbewerbsfähiges Modell für gemeinsame Berufungen und Karrierewege, die institutionen- und sektorenübergreifend angelegt sind. 

Wissenschaftsfreiheit schützt unsere Gesellschaft. Unabhängige Forschung liefert Fakten, schafft Orientierung und stärkt eine demokratische Kultur. BR50 setzt sich konsequent dafür ein, dass politische Entscheidungen auf wissenschaftlicher Expertise basieren und die Unabhängigkeit der Forschung unangetastet bleibt.

BR50 schafft in enger Partnerschaft mit den Berliner Hochschulen Synergien auf vielen Ebenen – beim Aufbau von KI-, Forschungs- und Dateninfrastrukturen und für einen rundum starken Forschungsraum Berlin.

Vorstandsmitglied Bernd Rech: „Berlin ist eine erfolgreiche Wissenschaftsstadt und lockt die besten Köpfe aus aller Welt an. Um den Standortvorteil zu halten, muss die Landespolitik weiterhin in die Forschungsinfrastruktur finanzieren. Jeder hier investierte Euro spielt ein Vielfaches wieder ein“.

Ein aktuelles Beispiel: Eine Wirkungsanalyse des DIW Econ zeigte kürzlich, dass jeder in BESSY II investierte Euro dem Land Berlin sogar eine Bruttowertschöpfung von zehn Euro einbringt.

Die Kampagne

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen schaffen wirtschaftliche Wirkung weit über die Wissenschaft hinaus. Damit Berlin diese Stärke ausbauen kann, braucht Forschung verlässliche Rahmenbedingungen, mehr Kooperation und politisches Gewicht auf Augenhöhe. Mit einer neuen Kampagne will BR 50 die Sichtbarkeit von Wissenschaft erhöhen, ihren konkreten Mehrwert für Berlin zeigen und sich für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung einsetzen. In den kommenden Wochen werden Stimmen aus dem BR50-Verbund sichtbar. Ab Mitte Oktober ist die Kampagne dann auch berlinweit auf Plakaten zu sehen.

red.

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