Europäisches Projekt zu Dünnschicht-Kesterit-Solarzellen erfolgreich abgeschlossen

Elf Partner aus verschiedenen europäischen Ländern haben sich in dem EU-Forschungsprojekt KESTCELLS (2012-2016) zusammengeschlossen. Die Kooperation hatte sich zum Ziel gesetzt, neue Expertinnen und Experten auszubilden und dabei die Effizienz von Kesterit-Solarzellen zu steigern. Zum Abschluss des Projekts, Ende August 2016, sind diese Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen:

Im Rahmen des Projekts konnten sich vierzehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler weiter qualifizieren. Dabei gelang es den Projektteams, die Effizienz von Kesterit-Solarzellen auf 11,8 % zu steigern. Dies ist deutlich mehr als das ursprüngliche Ziel von 10 %. Aus dem HZB waren als Projektleitende Dr. Iver Lauermann, Prof. Dr. Susan Schorr und Dr. Thomas Unold beteiligt. Das Projekt wurde mit 3,7 Millionen Euro von der EU gefördert.

Mehr Informationen über das EU-Projekt KESTCELLS

red.

  • Link kopieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gemeinsame Power statt doppelter Strukturen:
    Nachricht
    18.09.2026
    Gemeinsame Power statt doppelter Strukturen:
    Die Berliner Wissenschaft treibt ihre Forschungsexzellenz durch den Aufbau einer leistungsfähigen, institutionenübergreifend nutzbaren Daten- und KI-Infrastruktur weiter voran. Mit einer am 18. September 2026 unterzeichneten gemeinsamen Vereinbarung ebnen die Berlin University Alliance (BUA), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und das Zuse-Institut Berlin (ZIB) den Weg für ein gemeinsames Data-Science- und KI-Zentrum in Berlin-Dahlem und Adlershof.
  • Neues Verfahren kann MRT-Bildgebung künftig präziser machen
    Science Highlight
    17.09.2026
    Neues Verfahren kann MRT-Bildgebung künftig präziser machen
    Ein Team aus Universität Stuttgart und HZB hat ein neues Verfahren entwickelt, das Aufnahmen im MRT künftig noch präziser machen kann. Dazu eliminierten die Forschenden einen entscheidenden Störfaktor im Messverfahren: die sogenannte Totzeit. Dadurch können Signale erfasst werden, die bei herkömmlichen Verfahren verloren gehen. Das Verfahren eröffnet neue Perspektiven für die medizinische Diagnostik und zerstörungsfreie Untersuchungen von Werkstoffen. Der neue Ansatz ist in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.
  • Marcel Risch wird Professor an der Freien Universität Berlin
    Nachricht
    17.09.2026
    Marcel Risch wird Professor an der Freien Universität Berlin
    Seit August 2026 ist Marcel Risch Professor (W2-S) im Fachbereich Physik an der Freien Universität Berlin. Seine Nachwuchsgruppe wird zur Abteilung Mechanismen nachhaltiger Elektrokatalyse. Risch erforscht die fundamentalen Mechanismen elektrokatalytischer Reaktionen und entwickelt auf dieser Grundlage wissens- und datengetriebene Strategien zur Verbesserung von Elektrokatalysatoren für die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff, Kraftstoffen und Chemikalien.