MAX IV und BESSY II treiben Materialwissenschaften gemeinsam voran

Große Freude bei den Partnern von MAX IV und HZB nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. V.l.n.r. Olof Karis, Direktor bei MAX IV, Antje Hasselberg, Prokuristin am HZB und Bernd Rech, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB.

Große Freude bei den Partnern von MAX IV und HZB nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. V.l.n.r. Olof Karis, Direktor bei MAX IV, Antje Hasselberg, Prokuristin am HZB und Bernd Rech, wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB. © HZB /Ronja Grünke

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung fand während eines Treffens zwischen Forschenden von MAX IV und BESSY II in Berlin statt.

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung fand während eines Treffens zwischen Forschenden von MAX IV und BESSY II in Berlin statt. © HZB

Das schwedische Synchrotron-Labor MAX IV und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) mit der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II haben am 16. Juni eine Kooperationsvereinbarung mit fünfjähriger Laufzeit unterzeichnet. Sie schafft den Rahmen für eine verstärkte Zusammenarbeit bei der operativen und technologischen Entwicklung in den Bereichen Beschleunigerforschung und -entwicklung, Strahlführungen und Optik, Experimentierstationen und Probenumgebungen sowie Digitalisierung und Datenwissenschaft.

Die neue Vereinbarung verbessert die Zugänglichkeit und die allgemeinen Möglichkeiten für die Nutzer und Nutzerinnen, fortgeschrittene materialwissenschaftliche Untersuchungen an MAX IV und BESSY II auf reibungslose, integrierte Weise durchzuführen. Die Zusammenarbeit der Einrichtungen im Rahmen projektbezogener Initiativen umfasst u.a. den gegenseitigen Austausch von Wissen, die Entwicklung und Nutzung von Instrumenten, die Datenverarbeitung, wissenschaftliches und technisches Personal, Forschungsinitiativen und Promovierenden-Programme. 

"Die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen Schweden und dem HZB, die zum Beispiel in der gemeinsamen Arbeit an energierelevanten Materialien und den dazugehörigen Methoden und Technologien wurzelt, hat unser Gebiet kontinuierlich vorangebracht. Die Vereinbarung, die wir heute unterzeichnen, gibt MAX IV und dem HZB eine solide Plattform, um die Synchrotron-Wissenschaft bis in die 2030er Jahre und darüber hinaus weiter voranzutreiben", sagte Olof Karis, Direktor von MAX IV.

Bernd Rech, wissenschaftlicher Geschäftsführer am HZB, betonte: "Die Entwicklung neuer Materialien ist der Schlüssel für eine klimaneutrale Zukunft, die wir durch Wissenschaft und Innovation anstreben. Ich freue mich über die enge Beziehung, die wir über viele Jahre zwischen MAX IV und dem HZB aufgebaut haben. Mit der Kooperationsvereinbarung stellen wir sicher, dass auch in Zukunft kluge Köpfe zusammenarbeiten, um zum Beispiel neuartige Materialien und Beschleunigertechnologien zu erforschen."

Über die Einrichtungen

Das MAX IV-Labor ist eine nationale Großforschungseinrichtung in Lund, Schweden, die Wissenschaftlern die brillantesten Röntgenstrahlen für die Forschung in den Material- und Biowissenschaften zur Verfügung stellt. Das Synchrotron wird von der Universität Lund betrieben und hauptsächlich von schwedischen und internationalen Forschungsförderern, Konsortien und schwedischen Forschungsuniversitäten finanziert.
> MAX IV (auf Englisch)

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren in Deutschland und konzentriert sich auf die Energie-Materialforschung und die Weiterentwicklung von Beschleunigeranlagen.
Das HZB betreibt die Lichtquelle BESSY II sowie moderne Labore und Instrumente zur Untersuchung von Strukturen und Prozessen in Materialien.
> Helmholtz-Zentrum Berlin

MAX IV, BESSY II Comms

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