1130 Besucher bei der Langen Nacht der Wissenschaften am Standort Wannsee

Schwebendes Ufo bei der Lange Nacht am HZB.

Schwebendes Ufo bei der Lange Nacht am HZB. © P. Dera

Stark nachgefragt: An den Führungen zu den Experimentierhallen um den Forschungsreaktor BERII nahmen 500 Menschen teil.

Stark nachgefragt: An den Führungen zu den Experimentierhallen um den Forschungsreaktor BERII nahmen 500 Menschen teil. © P. Dera

Spektakuläres für Augen und Ohren gab es bei unserer Wissenschaftshow.

Spektakuläres für Augen und Ohren gab es bei unserer Wissenschaftshow. © P. Dera

Feuerlöschen und Rundfahrten mit der Betriebsfeuerwehr standen bei den jüngsten Gästen hoch im Kurs.

Feuerlöschen und Rundfahrten mit der Betriebsfeuerwehr standen bei den jüngsten Gästen hoch im Kurs. © P. Dera

Das HZB begrüßte zur „Klügsten Nacht des Jahres“ am 24. Juni 2017 mehr als tausend Gäste, darunter viele Kinder und Jugendliche. Quirliges Treiben auf unserer Wissenschaftsstraße, großer Andrang bei den Mitmach-Experimenten und beim Schülerlabor, interessierte Fragen zum Forschungsreaktor: Die Lange Nacht der Wissenschaften am HZB war bunt und facettenreich – und bot für jeden Geschmack etwas. Hier haben wir die schönsten Momente zusammengestellt.

Einen Blick hinter die Kulissen bekamen die Besucher bei zahlreichen Führungen. 500 Menschen nahmen an einer Führung durch die Experimentierbereiche um den Forschungsreaktor BER II teil. 160 Gäste erlebten in den Energielaboren, wie Forscherinnen und Forscher Materialien für die Energieumwandlung untersuchen und entwickeln. Ein weiterer Höhepunkt waren die Führungen durch den Beschleuniger für die Augentumortherapie, einer in Deutschland einzigartigen Behandlungsmethode. 120 Besucher besichtigten die Anlage und erfuhren, warum die Therapie den Patientinnen und Patienten einen sehr großen Nutzen bietet. Viele Menschen informierten sich zudem über die Aufgaben der Landessammelstelle für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die das HZB im Auftrag des Lands Berlin betreibt. Beliebt waren auch Führungen über den Campus, bei denen die Besucher einen Eindruck von der vielseitigen Arbeit am Standort Wannsee bekamen.

Bis in die Abendstunden gut besucht waren die Marktstände und Zelte auf der Wissenschaftsstraße. Im Schülerlabor bastelten große und kleine Besucher Farbstoffsolarzellen und testeten beim Energiequiz ihr Wissen. Einen Aha-Effekt gab es bei den Mitmach-Experimenten am „Cool Corner“-Zelt, wo man erleben konnte, wie tiefe Temperaturen die Eigenschaften von Stoffen verändern. Auch bei der Science-Show ging es richtig zur Sache: Stickstoffexplosionen tauchten die Bühne zeitweise in eine dichte Wolke aus Wasser und Dampf. Für die Jüngsten gab es zudem Rundfahrten mit der Feuerwehr über den Campus, einen Kindervortrag sowie Basteln und Schminken.

30.000 Besucher zählten die Veranstalter bei der Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin und Potsdam, an der sich über 70 Forschungseinrichtungen beteiligten. Die nächste Lange Nacht der Wissenschaften findet am 9. Juni 2018 statt – dann sind wir am HZB-Standort Adlershof wieder mit dabei.

Einmal Revue passieren lassen: Das war unsere Lange Nacht am Campus Wannsee

(sz)


Das könnte Sie auch interessieren

  • Natrium-Ionen-Akkus: wie Doping die Kathoden verbessert
    Science Highlight
    20.02.2024
    Natrium-Ionen-Akkus: wie Doping die Kathoden verbessert
    Natrium-Ionen-Akkus haben noch eine Reihe von Schwachstellen, die durch die Optimierung von Batteriematerialien behoben werden könnten. Eine Option ist die Dotierung des Kathodenmaterials mit Fremdelementen. Ein Team von HZB und Humboldt-Universität zu Berlin hat nun die Auswirkung von einer Dotierung mit Scandium und Magnesium untersucht. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, hatten die Forscher*innen Messdaten an den Röntgenquellen BESSY II, PETRA III und SOLARIS gesammelt und ausgewertet. Sie entdeckten dadurch zwei konkurrierende Mechanismen, die über die Stabilität der Kathoden entscheiden.
  • Prof. Dr. Yan Lu: Neuartige Batterien nachhaltig entwickeln
    Nachricht
    12.01.2024
    Prof. Dr. Yan Lu: Neuartige Batterien nachhaltig entwickeln
    Yan Lu wurde gemeinsam mit dem HZB zur Professorin für Hybridmaterialien für elektrochemische Energiespeicher und Wandler an der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen. Herzlichen Glückwunsch!
  • Grüner Wasserstoff: Perowskit-Oxid-Katalysatoren im Röntgenstrahl
    Science Highlight
    21.12.2023
    Grüner Wasserstoff: Perowskit-Oxid-Katalysatoren im Röntgenstrahl
    Für die Herstellung von Grünem Wasserstoff sind Katalysatoren nötig, die den Prozess der Wasserspaltung in Sauerstoff und Wasserstoff steuern. Doch unter Spannung verändert sich die Struktur des Katalysators, was auch die katalytische Aktivität beeinflusst. Ein Forschungsteam aus den Universitäten in Duisburg-Essen und Twente hat u.a. an BESSY II untersucht, wie die Umwandlung von Oberflächen in Perowskit-Oxid-Katalysatoren die Aktivität der Sauerstoffentwicklungsreaktion steuert.