HZB Newsroom

Suchergebnisse zu: Stichwort: Lebenswissenschaften

  • <p>Die zeitaufgel&ouml;ste 3D-Neutronentomographie zeigt den Aufstieg von deuteriertem Wasser im Wurzelsystem einer Lupinenpflanze.</p>
    Science Highlight
    25.09.2019
    So schnell wie noch nie – Neutronentomographie zeigt, wie Wurzeln "trinken"
    Ein Team von Forschenden aus Potsdam, Berlin und Grenoble konnte mit ultraschneller 3D-Neutronenbildgebung den Transport von Wasser im Boden und die anschließende Aufnahme durch die Wurzeln von Lupinen visualisieren. Die ultrakurze Neutronentomographie, die am HZB entwickelt wurde, erzeugt alle 1,5 Sekunden eine vollständige 3D-Aufnahme und ist damit siebenmal so schnell wie zuvor. Die Erkenntnisse sind hilfreich, um die Wasser- und Nährstoffaufnahme von Nutzpflanzen besser zu verstehen. Die Messungen fanden an der Neutronenquelle des Instituts Laue Langevin in Grenoble, Frankreich statt. Die Methode ist auch für die Analyse von Transportprozessen in anderen Materialien interessant. [...]
  • <p>Bis zu drei Tropfen Proteinl&ouml;sung k&ouml;nnen auf den Probenhalter gegeben werden.</p>
    Science Highlight
    16.09.2019
    Neuer Probenhalter für die Proteinkristallographie
    Ein HZB-Team hat einen neuartigen Probenhalter entwickelt, der die Messung von Proteinkristallen deutlich erleichtert. In einem kurzen Video zeigen die Forscher, wie Proteine in Lösung auf den neuen Probenhaltern selbst auskristallisieren und im Anschluss an den MX-Beamlines von BESSY II analysiert werden können. Ein Patent ist bereits erteilt und ein Hersteller gefunden. [...]
  • <p>An den MX-Beamlines von BESSY II konnten Gottfried Palm, Gert Weber und Manfred Weiss die 3D-Architektur von MHETase aufkl&auml;ren.</p>
    Nachricht
    30.07.2019
    IM FOKUS: Mit BESSY II im Kampf gegen den Plastikmüll
    Kunststoffe sind wunderbare Materialien: extrem vielseitig und nahezu ewig haltbar. Doch genau das ist ein Problem, denn nach nur rund 100 Jahren Kunststoffproduktion befinden sich inzwischen Plastik-Partikel überall, im Grundwasser, in den Ozeanen, in der Luft und in der Nahrungskette.  [...]
  • Science Highlight
    10.07.2019
    Älteste vollständig erhaltene Lilie entdeckt
    Bereits vor 115 Millionen Jahren waren tropische Blütenpflanzen offenbar sehr vielfältig und zeigten alle typischen Merkmale. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung von Clément Coiffard, Museum für Naturkunde Berlin. Das Team berichtet in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants über die älteste vollständig erhaltene Lilie, Cratolirion bognerianum, die an einem Fundort im heutigen Brasilien entdeckt wurde. Mit Hilfe von 3D-Computertomographien am Helmholtz-Zentrum Berlin ließen sich auch Details auf der Rückseite der fossilisierten Pflanze analysieren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen über die Rolle der Tropen bei der Entwicklung damaliger und heutiger Ökosysteme auf. [...]
  • <p>Das Enzym MHETase ist ein riesiges komplex gefaltetes Molek&uuml;l. MHET-Molek&uuml;le aus PET-Kunststoff docken an einer aktiven Stelle im Inneren der MHETase an und werden dort aufgespalten.</p>
    Science Highlight
    12.04.2019
    „Molekulare Schere“ für den Plastikmüll
    Ein Team der Universität Greifswald und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) hat an BESSY II die Struktur eines wichtigen Enzyms ("MHETase") entschlüsselt. Die MHETase wurde in einem Bakterium entdeckt und ist in der Lage, zusammen mit einem zweiten Enzym, der PETase, den weit verbreiteten Kunststoff PET in seine Grundbausteine zu zerlegen. Die 3D-Struktur der MHETase ermöglichte es den Forschern bereits, die Aktivität dieses Enzyms gezielt zu optimieren, um es zusammen mit der PETase für das nachhaltige Recycling von PET zu nutzen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. [...]
  • <p>Lena Gra&szlig; hat f&uuml;r ihre Masterarbeit einen Preis der GBM erhalten.</p>
    Nachricht
    20.12.2018
    Herausragende Masterarbeit zur Struktur und Funktion eines Bakterien-Enzyms gewürdigt
    Die Doktorandin Lena Graß aus der Arbeitsgruppe Strukturbiochemie der Freien Universität Berlin ist am 17. Dezember 2018 mit dem Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V. (GBM) ausgezeichnet worden. Für ihre Masterarbeit an der Freien Universität Berlin und den MX-Beamlines von BESSY II hat sie die Struktur und Funktion einer so genannten RNA-Helikase entschlüsselt. [...]
  • <p>Der Informatiker Andreas Maier, die Materialforscherin Silke Christiansen und der Mediziner Georg Schett haben gemeinsam einen ERC Synergy Grant eingeworben. </p>
    Nachricht
    23.10.2018
    ERC-Synergy-Grant mit HZB-Beteiligung eingeworben
    Neuartiges Röntgenmikroskop soll Mikrostrukturen in situ und in vivo abbilden [...]
  • <p>Auch Fossilien wie dieser 250 Mio. Jahre alte Lystrosaurus-Sch&auml;del lassen sich mit Neutronentomographie zerst&ouml;rungsfrei untersuchen. </p>
    Science Highlight
    05.06.2018
    Neutronentomographie: Einblick ins Innere von Zähnen, Wurzelballen, Batterien und Brennstoffzellen
    Einen umfassenden Überblicksbeitrag über bildgebende Verfahren mit Neutronen hat ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Europäischen Spallationsquelle ESS im renommierten Fachjournal Materials Today (Impaktfaktor 21,6) publiziert.  Die Autoren berichten über die neuesten Entwicklungen in der Neutronentomographie. An Beispielen zeigen sie die Einsatzmöglichkeiten dieser zerstörungsfreien Methode auf. Neutronentomographien haben Durchbrüche in der Zahnmedizin, Kunstgeschichte, Pflanzenphysiologie, Paläobiologie, Batterieforschung oder Werkstoffanalyse ermöglicht. [...]
  • <p>Die magnetischen Nanoteilchen bilden im Innern der Zelle eine Kette, zeigt die Elektronenkryotomographie. </p>
    Science Highlight
    16.04.2018
    Experiment an BESSY II zeigt, wie der Kompass in magnetisch empfindlichen Bakterien funktioniert
    Bakterien sind ungeheuer vielfältig, nicht nur von Gestalt, sondern auch in ihren Eigenschaften. Magnetotaktische Bakterien können mit Hilfe von magnetischen Nanopartikeln das Erdmagnetfeld „spüren“.  Nun hat eine Kooperation aus spanischen Teams und einer Gruppe am Helmholtz-Zentrum Berlin den inneren Kompass in Magnetospirillum gryphiswaldense an der Synchrotronquelle BESSY II untersucht.  Die Ergebnisse können für die Entwicklung von biomedizinischen Anwendungen wie Nanorobotern und Nanosensoren nützlich sein. [...]
  • <p>Schema des Photosystems II. </p>
    Science Highlight
    30.09.2017
    Neues Röntgenspektrometer ermöglicht es, Einzelschritte der Photosynthese zu beobachten
    HZB Wissenschaftler haben an BESSY II ein neuartiges Spektrometer entwickelt, das detaillierte Einblicke in Katalyse-Prozesse an Metall-Enzymen ermöglicht. In internationaler Zusammenarbeit gelang es ihnen, einzelne Prozesse im Photosystem II aufzuklären. Ihre Studie haben sie nun in der Zeitschrift Structural Dynamics veröffentlicht. Das Photosystem II gehört zur Photosynthese, die u.a. in Pflanzen und Algen stattfindet und Sonnenenergie in chemische Energie umwandelt. [...]
  • <p>Zeitaufgel&ouml;ste Tomographie einer Lupinenwurzel (gelbgr&uuml;n), nachdem deuteriertes Wasser (D<sub>2</sub>O) von unten zugegeben wurde. Der Zeitverlauf zeigt die aufsteigende Wasserfront (H<sub>2</sub>O, dunkelblau), die durch das D<sub>2</sub>O von unten verdr&auml;ngt wird. Die komplette Abfolge ergibt ein Video. Urheber: Christian T&ouml;tzke &copy; Universit&auml;t Potsdam</p>
    Science Highlight
    25.07.2017
    Nutzerforschung am BER II: Lupinenwurzeln beim Trinken zugeschaut
    Lupinen bilden nicht nur bunte Blüten aus, sondern auch nahrhafte, eiweißreiche Bohnen. Wie diese Pflanzen mit ihren Wurzeln im Boden Wasser ziehen, hat nun ein Team der Universität Potsdam an der Berliner Neutronenquelle BER II erstmals in 3D beobachtet. Dafür verbesserten sie zusammen mit der HZB-Bildgebungsgruppe die Zeitauflösung der Neutronentomographie gleich um mehr als das Hundertfache: Alle zehn Sekunden erstellten sie eine detaillierte 3D-Aufnahme. Diese ultraschnelle Neutronentomographie ist auch für die Analyse dynamischer Prozesse in porösen Materialien generell geeignet. [...]
  • Nachricht
    15.05.2017
    HZB und Freie Universität Berlin gründen gemeinsame Forschergruppe „Röntgenmikroskopie“, um komplexe Vorgänge in Zellen zu untersuchen
    Im Mai startet die gemeinsame Forschergruppe „Röntgenmikroskopie“, in der die Teams von Prof. Dr. Gerd Schneider (Helmholtz-Zentrum Berlin) und Prof. Dr. Helge Ewers (Freie Universität Berlin) ihre Expertisen bündeln. Während Ewers‘ Gruppe ihre Erfahrung auf dem Gebiet der Lichtmikroskopie und der biologischen Grundlagenforschung einbringt, betreut die HZB-Arbeitsgruppe die Röntgenmikroskopie an der Synchrotronquelle BESSY II. Beide Methoden helfen Forscherinnen und Forschern, einen detaillierten Einblick in die Abläufe innerhalb von Zellen zu bekommen. [...]
  • <p>Die beiden Aufnahmen zeigen ein identisches Testobjekt, links mit der alten HZB-XM-Beamline und rechts mit der neuen Beamline. </p>
    Nachricht
    03.05.2017
    Das HZB-Röntgenmikroskop TXM steht wieder bereit
    Das Röntgenmikroskop HZB-TXM ist wieder in Betrieb. Das TXM ermöglicht Aufnahmen mit deutlich besserer Qualität im Vergleich zum Vorgängermodell. [...]
  • <p><strong>Gemeinsame Nachwuchsausbildung:</strong> In Lehrveranstaltungen stellen Studierende Proben her und untersuchen sie an den MX-Beamlines von BESSY II. Foto: HZB</p>
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    03.03.2017
    HZB und Freie Universität Berlin bauen die gemeinsame Forschergruppe „Makromolekulare Kristallographie“ auf
    Seit acht Jahren kooperiert die HZB-Arbeitsgruppe „Makromolekulare Kristallographie“ erfolgreich mit dem Lehrstuhl „Strukturbiochemie“ unter der Leitung von Prof. Markus Wahl an der Freien Universität Berlin. Nun wird sich diese Zusammenarbeit weiter intensivieren. Beide Einrichtungen bauen eine gemeinsame Forschergruppe auf, um biochemische Vorgänge bei der Verarbeitung von genetischen Informationen zu untersuchen. Die Forschergruppe profitiert dabei insbesondere vom Zugang zu den drei MX-Beamlines, an denen Proteinkristalle mit dem Synchrotronlicht von BESSY II untersucht werden können. [...]
  • <p>Das Expertensystem analysierte die Datens&auml;tze von 364 Kristallen aus einem bestimmten Protein, die mit unterschiedlichen Fragmentmolek&uuml;len getr&auml;nkt waren. </p>
    Science Highlight
    26.09.2016
    Methodenentwicklung an BESSY II: Automatische Auswertung beschleunigt die Suche nach neuen Wirkstoffen
    Die MX-Beamlines der Röntgenquelle BESSY II am HZB sind auf die hochautomatisierte Strukturanalyse von Proteinkristallen spezialisiert. Mit bereits über 2000 bestimmten Proteinstrukturen sind sie in Deutschland mit Abstand die produktivsten Beamlines dieser Art und werden von Forschung und Industrie stark nachgefragt. Nun haben Teams der Philipps-Universität Marburg und des HZB auch die Auswertung der Datensätze automatisiert: Das neu entwickelte Computerprogramm (Expertensystem) identifiziert aus den Rohdaten einer Röntgenstrukturanalyse diejenigen Molekülfragmente, die sich als Startpunkt für die Entwicklung eines Wirkstoffs eignen. An einer Serie von 364 Proben demonstrierten die Kooperationspartner, dass das Expertensystem zuverlässig arbeitet und die Suche nach einem passenden Wirkstoff beschleunigen kann. Die Arbeit ist im Journal Structure publiziert. [...]
  • <p>Eine neue Generation von Sensoren: die Schuppen des "versteinerten" Kiefernzapfens biegen sich bei Befeuchtung gegen die Schwerkraft aufw&auml;rts und beim Trocknen wieder zuru&#776;ck. </p>
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    09.09.2016
    Aus der Forschung der Nutzer: Wie Wasser Glas bewegt
    Pflanzen nutzen Kapillarkräfte, um Flüssigkeit hochzuziehen. Dafür besitzen sie ein Netz aus dünnen Röhren (Kapiilaren), das auch dafür sorgt, dass sich das Material bei Flüssigkeitsaufnahme ausdehnt. Auch bei Zapfen von Nadelbäumen verhält es sich so. Ein Team am Lehrstuhl für Biogene Polymere der Technischen Universität München (TUM) am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) hat nun die pflanzlichen Bestandteile durch Silikatglas ersetzt. Dabei stellten sie fest, dass sich auch die Schuppen des künstlich versteinerten Zapfens bei Aufnahme von Feuchtigkeit bewegen. Untersuchungen an der Synchrotronquelle BESSY II in Berlin zeigten, dass die innere Struktur des Kiefernzapfens auch im fossilisierten Zustand bin in den Nanometerbereich erhalten bleibt. Die Arbeit legt Grundlagen für eine neue Generation von Sensoren. [...]
  • <p>Biostruktur des Dentins: Tubuli und Netz von Kollagenfasern, in denen mineralische Nanopartikel eingebettet sind. <span>Charit&eacute;</span> &ndash; Universit&auml;tsmedizin Berlin</p>
    Science Highlight
    02.06.2016
    Nutzerforschung an BESSY II: Was Zähne fester macht als jedes bekannte künstliche Material
    Dentin gilt als einer der beständigsten biologischen Stoffe überhaupt. Wie Wissenschaftler der Charité–Universitätsmedizin Berlin nun zeigen konnten, ist es in seiner Zusammensetzung langlebiger als jedes künstlich geschaffene Material. Der Grund dafür liegt in seinen winzigen Nanostrukturen und hier insbesondere im Wechselspiel der einzelnen Komponenten. Die präzise Interaktion zwischen Proteinfasern und mineralischen Nanopartikeln ist dafür verantwortlich, dass Dentin ausgesprochen hohem Druck standhalten kann. Dies haben Messungen an der Synchrotronquelle BESSY II des Helmholtz-Zentrums Berlin nachgewiesen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Chemistry of Materials veröffentlicht. [...]
  • <p>Regelm&auml;&szlig;ig gibt es einen Austausch der verantwortlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter aus verschiedenen Synchrotronen, um mit MXcuBE ein nutzerfreundliches System zu entwickeln.</p>
<p>Hier: Treffen vom 1. bis 2. Dezember 2015 an Alba, Spanien. Foto: <span>Jordi Juanhuix/ALBA</span></p>
    Nachricht
    09.12.2015
    Gemeinsame Plattform für die Makromolekulare Kristallographie an europäischen Synchrotronen
    Um Biostrukturen und damit die Baupläne des Lebens zu entschlüsseln, nutzen Forscher das hochintensive Röntgenlicht von Synchrotronstrahlungsquellen. Seit 2012 gibt es eine Kooperationsvereinbarung, um an mehreren europäischen Quellen gemeinsame Software-Standards zu etablieren. Das Ziel: Die acht beteiligten Synchrotrone wollen an den 30 Experimentierplätzen für die Makromolekulare Kristallographie nutzerfreundliche, standardisierte Bedingungen schaffen, die das Arbeiten für die Forschergruppen erleichtern. Im neuen Projekt „MXCuBE3“ wird die vorhandene Software-Plattform an neuste technologische Entwicklungen angepasst. [...]
  • <p>Proteinkristalle an BESSY II studieren: Dank eines einmaligen Projektes k&ouml;nnen Studierende der FU Berlin regelm&auml;&szlig;ig am Snychrotron experimentieren. Das ist nur einer der sichtbaren Erfolge der Kooperation in der Berliner Strukturbiologie. Foto: Silvia Zerbe/HZB</p>
    Nachricht
    21.09.2015
    Gemeinsames Treffen der Strukturbiologen in Berlin: der 6. Joint-MX-Day am 23. September 2015 am HZB
    Die Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot der Strukturbiologie in Deutschland entwickelt. Entscheidend dazu beigetragen hat das hohe Maß an Kooperation zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten. Aber auch Wissenschaft und Industrie arbeiten in der Strukturbiologie sehr eng zusammen. Am 23. September 2015 findet der 6. Joint-MX-Day statt, bei dem sich Forscher über neue Methoden, Ansätze und Erkenntnisse in der Strukturbiologie austauschen werden. [...]
  • <p>Prof. Dr. Gerd Schneider h&auml;lt die Professur f&uuml;r R&ouml;ntgenmikroskopie an der HU Berlin inne und leitet die gleichnamige Arbeitsgruppe am HZB. </p>
    Nachricht
    08.07.2015
    Gerd Schneider erhält Professur für Röntgenmikroskopie an der Humboldt-Universität zu Berlin
    Gerd Schneider (HZB) hat den Ruf auf eine W2-S-Professur "Röntgenmikroskopie" am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin am 29. April 2015 angenommen. Die Professur ist verbunden mit der Leitung der Arbeitsgruppe „Röntgenmikroskopie“ am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie. Mit seinem Team entwickelt der international anerkannte Experte neue Methoden und Anwendungen für die Röntgenmikroskopie, die entscheidende Beiträge für viele wissenschaftlichen Disziplinen – von der Material- und Energieforschung bis hin zu den Lebenswissenschaften – liefert. [...]
  • <p>Die Illustration skizziert die komplexe Biostruktur von Dentin: Die dentalen Tubuli (gelbe Hohlzylinder, etwa 1 Mikrometer im Durchmesser) sind von einem Gewebe aus Kollagenfasern umgeben, in das auch die winzigen mineralischen Nanopartikel eingebettet sind. Da deren Durchmesser nur wenige Nanometer betragen, sind sie in dieser Skizze nicht gezeigt. </p>
    Science Highlight
    10.06.2015
    Das Geheimnis starker Zähne: Nanostrukturen unter Spannung
    Ergebnisse könnten in das Design neuer keramischer Materialien einfließen [...]
  • <p>Die Neutronentomographie-Aufnahmen (linke Spalte) zeigen, wie sich Fl&uuml;ssigkeit in dieser Zahnf&uuml;llung verteilt, w&auml;hrend die R&ouml;ntgen-CT-Aufnahmen (rechte Spalte) Mikrostruktur und Poren der gleichen Probe abbilden. Der Vergleich erlaubt zu sehen, welche Poren mit Fl&uuml;ssigkeit gef&uuml;llt sind. <span></span></p>
    Science Highlight
    13.03.2015
    Neutronen und Röntgen-CT zeigen, wie stabilere Zahnfüllungen gelingen
    Es gibt nicht nur unterschiedliche Materialien für Zahnfüllungen, sondern auch unterschiedliche Methoden, um das Füllmaterial anzurühren. Welche Zubereitung zum besten Ergebnis führt, ist nicht leicht herauszufinden. Ein Team aus Kopenhagen hat nun einen Weg gefunden, diese Frage für eine wichtige Klasse von Zahnfüllmaterialien zu beantworten: Sie untersuchten unterschiedlich angerührte Zahnfüllungen auf Basis eines Glasionomerzements mit Röntgen- und Neutronentomographie am HZB. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Zubereitung eine große Rolle spielt, um flüssigkeitsgefüllte Poren zu vermeiden, die die Stabilität der Füllung verringern. Die Arbeit ist nun in Scientific Reports publiziert. [...]
  • <p>Patient im Behandlungsstuhl</p>
<p></p>
    Nachricht
    25.11.2014
    2500 Augentumor-Patienten von der Charité mit Protonen am Helmholtz-Zentrum Berlin bestrahlt
    Am Freitag, dem 21. November 2014, wurde um 16:10 Uhr die Bestrahlungsserie der 2500.  Protonentherapiepatientin, am Helmholtz-Zentrum Berlin erfolgreich abgeschlossen. Seit 1998 behandelt die Augenklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, in Kooperation mit der dortigen Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie Augentumore, insbesondere Aderhautmelanome, mit dem Protonenstrahl des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie am Campus Lise-Meitner in Berlin Wannsee. [...]
  • Science Highlight
    26.09.2014
    „Multispektral - Brille“ für das Rasterelektronenmikroskop
    Reflektionszonenplatten aus dem HZB ermöglichen den präzisen Nachweis von leichten Elementen in Materialproben unter dem Rasterelektronenmikroskop, indem sie hohe Auflösung im Energiebereich von 50 – 1120 eV bieten. [...]
  • Science Highlight
    22.08.2014
    Proteine: Neue Materialklasse entdeckt
    Deutsch-chinesisches Forscherteam führt zentrale Untersuchungen zu „Protein Crystalline Frameworks“ an BESSY II des HZB durch [...]
  • <p>Sebastian Seiffert forscht am HZB-Institut "Weiche Materie und funktionale Materialien" und leitet auch an der Freien Universit&auml;t Berlin eine Arbeitsgruppe.</p>
    Nachricht
    28.07.2014
    GDCh zeichnet Sebastian Seiffert aus
    Prof. Dr. Sebastian Seiffert erhält eine weitere Auszeichnung für seine Forschungsarbeit. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat mitgeteilt, dass Seiffert den Preis für Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Makromolekularen Chemie erhalten wird. Der Preis wird ihm im Rahmen der Konferenz "Polymers and Energy" überreicht, die vom 14. bis 16. September in Jena stattfindet. [...]
  • <p>Rasterelektronenmikroskopie der Membran. </p>
    Science Highlight
    01.07.2014
    „Haut mit Muskeln“: Einfache Formeln beschreiben komplexes Verhalten
    HZB-Forscher hilft Chemikern, mechanische Eigenschaften „biomimetischer“ Materialien zu verstehen [...]
  • <p>Unter dem Rasterelektronen- mikroskop wird sichtbar, wie genau die drei Fresnel-Zonenplatten &uuml;bereinander positioniert werden konnten. Mit solchen 3D-R&ouml;ntgenoptiken lassen sich Aufl&ouml;sung und Lichtst&auml;rke deutlich steigern.</p>
    Science Highlight
    18.06.2014
    Schärfer sehen mit Röntgenlicht
    HZB Team entwickelt dreidimensionale Röntgenoptiken für Volumenbeugung [...]
  • <p>Kristallstruktur eines menschlichen MTH1-Proteins in Verbindung mir einem Schl&uuml;sselinhibitor. Bildquelle:Stockholm University, Prof. Pal Stenmark.</p>
    Science Highlight
    08.04.2014
    Neues Behandlungskonzept gegen Krebs
    Ein Forscherteam von fünf schwedischen Universitäten hat einen neuen Weg gefunden, Krebs zu behandeln. Ihr Konzept haben die Wissenschaftler jetzt im Fachjournal „Nature“ vorgestellt. Es basiert darauf, ein für Krebszellen charakteristisches Enzym mit der Bezeichnung MTH1 zu blockieren. Im Gegensatz zu normalen Zellen brauchen Krebszellen MTH1, um zu überleben. Ohne MTH1 werden oxidierte Nukleotide in die Krebs-DNA integriert – letale DNA-Doppelstrangbrüche sind die Folge. [...]
  • <p>Kristalle in ihrer ganzen Sch&ouml;nheit, Form und Farbenvielfalt faszinieren die Gelehrten seit der Antike. Das Internationale Jahr der Kristallographie macht auf die erzielten Fortschritte in allen Lebensbereichen aufmerksam.</p>
    Nachricht
    17.03.2014
    Kristalle in Wissenschaft und Technik: Ergebnisse auf der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie in Berlin
    Die Kristallographie hat enorm zum Fortschritt des 20. und 21. Jahrhundert beigetragen und ein grundlegendes Verständnis von Prozessen in vielen Lebensbereichen ermöglicht. Die Vielfalt der interdisziplinären Wissenschaft zu Struktur und Eigenschaften von Kristallen, ihrer Synthese und Anwendungsmöglichkeiten wird vom 17. bis 20. März 2014 bei der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie (DGK) in Berlin präsentiert. [...]
  • <p>Steve Cramer freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit dem Berliner Team an HZB und der Freien Universit&auml;t. Foto: privat</p>
    Nachricht
    03.12.2013
    Humboldt-Forschungspreis ermöglicht Stephen P. Cramer Gastaufenthalt in Berlin
    Der renommierte Experte für Synchrotron-Spektroskopie Professor Stephen P. Cramer hat einen Humboldt-Forschungspreis erhalten. Dies ermöglicht ihm nun, im kommenden Jahr eng mit einem Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Freien Universität Berlin zusammen zu arbeiten. Cramer wurde durch Professor Emad Aziz nominiert, der an HZB und der Freien Universität ein gemeinsames Labor leitet (Joint Lab for Ultrafast Dynamics in Solution and at Interfaces). Cramer ist Advanced Light Source Professor an der University of California, Davis, und forscht am Lawrence Berkeley National Laboratory. [...]
  • Ein Hauptmerkmal des aktiven Zentrums der trypanosomalen Thiolase ist der HDCF-Loop (HIS-ASP-CYS-PHE), dargestellt in hellem Blau.
    Nachricht
    07.11.2013
    Das aktive Zentrum der Thiolase blockieren
    Wissenschaftler der finnischen Universität Oulu und des HZB schaffen Grundlage für Erforschung neuer Medikamente gegen Schlafkrankheit [...]
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    11.10.2013
    Festsymposium zur 1000. Proteinstruktur an BESSY II
    Im Juli 2013 wurde die 1000. Proteinstruktur veröffentlicht, die auf bei BESSY II gemessenen Daten beruht. Aus diesem Anlass lädt das HZB am Mittwoch, den 16.10.2013, zu einem Festsymposium ein. [...]
  • Atomare Struktur eines verbogenen, kurz vor der Spaltung stehenden Zuckermoleküls im humanen Enzym Transketolase.
    Nachricht
    12.09.2013
    Göttinger Wissenschaftler entschlüsseln am BESSY II grundlegende Wirkprinzipien biochemischer Reaktionen
    Enzyme sind die molekularen Katalysatoren des Lebens mit vitalen Funktionen im Stoffwechsel jeder Zelle. Bisher wurde spekuliert, dass Enzyme bei der Durchführung biochemischer Reaktionen ihre Ausgangsstoffe regelrecht verbiegen und dadurch spalten können. Wissenschaftlern am Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) ist es nun erstmals gelungen, diese Hypothese zweifelsfrei zu bestätigen. Dazu nutzten sie die MX-Beamline an BESSY II. Die Ergebnisse der Studie sind in der renommierten Fachzeitschrift Nature Chemistry erschienen. [...]
  • Diese Grafik zeigt die von Aziz entwickelte Fließzelle, die es ermöglicht, biologische Proben in ihrer natürlichen, wässrigen Umgebung mit Röntgenstrahlung zu untersuchen. Insbesondere die dunklen Stellen im Spektrum lassen nun dank theoretischer Arbeiten der Gruppe um Oliver Kühn sehr genaue Rückschlüsse auf molekulare Interaktionen in der Probe zu.
    Science Highlight
    21.08.2013
    Neue Werkzeuge, um molekulare Wechselwirkungen zu verstehen
    Chemische Prozesse in Organismen aber auch in anorganischen „nassen“ Systemen wie Katalysatoren oder neuen funktionalen Materialien sind höchst komplex und viele sind bisher nur sehr grob verstanden. Denn es ist überaus schwierig, experimentell zu verfolgen, wie Atome oder Moleküle in Lösung miteinander reagieren, Bindungen eingehen oder auflösen. Bisher konnten Forscher mit spektroskopischen Verfahren nur eine Überlagerung aller Wechselwirkungen beobachten, nicht jedoch einzelne Bindungsvorgänge unterscheiden. Das könnte sich durch eine aufsehenerregende Arbeit von HZB-Forschern um Emad Flear Aziz nun ändern. Er entwickelte ein verfeinertes Messverfahren, mit dem er eine Art Fingerabdruck der Wechselwirkungen nehmen kann. Aus diesem „Fingerabdruck“ lassen sich mit Hilfe eines theoretischen Werkzeugs, das  Oliver Kühn, Universität Rostock, entwickelt hat, einzelne Reaktionen identifizieren. Die Arbeit ist nun in den Physical Review Letters veröffentlicht. [...]
  • Dr. Anup Kumar Bera aus der Abteilung Quantenphänomene in Neuen Materialien überzeugte mit seinem Poster zu so genannten eindimensionalen Spin-Ketten.
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    14.08.2013
    International Conference in Neutron Scattering 2013
    Über 800 Teilnehmer hatten sich vom 8-12 Juli 2013 in Edinburgh getroffen, um über Forschung mit Neutronen und die Fortschritte in der Instrumentierung zu diskutieren. Aus den rund 650 Posterbeiträgen wählte eine Jury 16 besonders herausragende Poster aus, von denen zwei aus dem HZB stammen. [...]
  • <p>Der Inhibitor Ex-527 bindet einerseits an das Enzym Sirt 3 (hellgraue Oberfl&auml;che), andererseits an acetylierte ADP-Ribose; diese Substanz ist ein Produkt der von Sirt 3 zun&auml;chst ausgel&ouml;sten Deacetylierung. Damit ist das Aktivzentrum des Sirtuins blockiert, so dass weitere Deacetylierungsprozesse gestoppt sind. So hat sich das Sirtuin gleich beim ersten Mal eine Falle gestellt, in der es gefangen bleibt.</p>
    Nachricht
    06.08.2013
    1000. Proteinstruktur an BESSY II entschlüsselt
    Im Juli 2013 wurde die 1000. Proteinstruktur veröffentlicht, die auf bei BESSY gemessenen Daten beruht. Dabei handelt es sich um ein Protein aus der Gruppe der Sirtuine, die bei Alterungs-, Stress- und Stoffwechselprozessen im menschlichen Organismus eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler um Prof. Clemens Steegborn von der Universität Bayreuth konnten dabei einen raffinierten Mechanismus entschlüsseln, mit dem ein Wirkstoff die Aktivität eines Sirtuins hemmen kann. Die Ergebnisse wurden in dem renommierten Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences USA veröffentlicht und könnten Wege zu neuen Tumortherapien aufzeigen. [...]
  • Dr. Tristan Petit kommt als Postdoc ins Team von Prof. Dr. Emad Aziz. Foto:T.Petit
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    31.05.2013
    Humboldt-Stipendiat verstärkt Aziz-Team
    Ab 1. Juni kommt Dr. Tristan Petit als Postdoktorand für zwei Jahre in das Team um Prof. Dr. Emad Flear Aziz. Mit einem Postdoktoranden-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung kann Petit seinen wissenschaftlichen Gastgeber in Deutschland selbst auswählen und hat sich für das Joint Ultrafast Dynamics Lab in Solutions and at Interfaces (JULiq) entschieden, das Aziz aufgebaut hat: „Ich möchte im Team von Aziz mitarbeiten, weil sie sehr viel Erfahrung mit Spektroskopie in Wasser besitzen“, sagt Petit.  [...]
  • Struktur eines Brr2-Proteins. Es gehört zu einer Familie von Enzymen, die als RNA-Helikasen bezeichnet werden.
    Nachricht
    31.05.2013
    Wie die Zelle ein molekulares Messer sicher verwahrt
    Alles Leben auf der Erde wird durch zelluläre Prozesse ermöglicht, die zeitlich und räumlich streng kontrolliert ablaufen müssen. Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen und der Freien Universität Berlin haben jetzt mithilfe von Messungen an der MX-Beamline von BESSY II einen neuen Mechanismus aufgeklärt, der einen lebenswichtigen Prozess bei der Genexpression in höheren Organismen steuert. Versagt dieser Steuerungsmechanismus, kann dies beim Menschen zum Erblinden führen. (Science, 23. Mai 2013). [...]
  • <p>Die Forscher haben in einer Computersimulation Bewegungen <br />und Kr&auml;fte zwischen Wassermolek&uuml;len (kleine, rot-wei&szlig;e &bdquo;Dipole&ldquo;) <br />, runden Liganden (gr&uuml;n) und einer wasserabsto&szlig;enden Hohlform<br />in einem Proteinmolek&uuml;l berechnet.</p>
    Science Highlight
    16.01.2013
    Schloss-Schlüssel-Passung wird durch Wasserfluktuationen moderiert
    HZB-Forscher zeigen, dass Wasser beim Transport von pharmazeutischen Wirkstoffen mehr ist als nur ein Lösungsmittel [...]
  • Der Pilatus-Detektor (rechts) ist mit dem ASAXS-Instrument<br />des HZB am FCM-Strahlrohr der PTB installiert.
    Nachricht
    21.12.2012
    Mit neuem Detektor kleinsten Biomarkern auf der Spur
    PTB installiert vakuumkompatiblen ortsempfindlichen Röntgendetektor am Elektronenspeicherring BESSY II. Forscher können damit die Größe kontrastarmer Nanoobjekte bestimmen.

    [...]

  • Das Foto zeigt (von links nach rechts) <br /> Manfred Weiss (HZB-MX), Bartosz Sekula (Lodz),<br />
Uwe Mueller (HZB-MX) und Anna Bujacz,<br /> die die Promotion von Sekula betreut.
    Nachricht
    18.12.2012
    MX-Posterpreis an Bartosz Sekula, Lodz
    Auf dem HZB-Nutzertreffen hat die MX-Gruppe (Makromolekulare Kristallografie) einen eigenen Posterpreis vergeben, der an einen Nachwuchswissenschaftler aus Polen ging.  Auf seinem Poster zeigte Bartosz Sekula  aus der Gruppe um Anna Bujacz von der Universität Lodz erstmals die Kristall-Struktur eines Serum Albumins, das in Pferden vorkommt und medizinisch wichtige Andockstellen aufweist. Serum Albumine sind Eiweiße im Blutserum von Säugetieren und sorgen dafür, dass Substanzen wie Fettsäuren oder Wirkstoffe gebunden werden. „Dem Preisträger gelang es, das Poster ästhetisch ansprechend zu gestalten und gleichzeitig alle notwendigen Belege und Informationen zu diesem Thema unterzubringen“, sagt Manfred Weiss von der MX-Gruppe. [...]
  • Wie Pilze und Pflanzen die Bewölkung im Amazonas-Regenwald<br />beeinflussen, haben Wissenschaftler des MPIC, Mainz, <br />nun am Nutzerexperiment Maxymus entschlüsselt: <br />An Kaliumsalzen aus Pilzen und Pflanzen kondensieren<br /> organische Substanzen, so dass Aerosolpartikel <br />entstehen. An diesen bilden sich Nebeltröpfchen. <br />
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    30.10.2012
    Pilze als Wettermacher im Regenwald
    Während in Städten zum Beispiel Ruß, und Staub als Kondensationskeime dienen, sorgen in Regenwäldern vor allem die organischen Ausdünstungen von Pflanzen dafür, dass sich von Zeit zu Zeit Nebel oder Wolken bilden. Dass bei diesem Prozess auch anorganische Salze eine Rolle spielen, haben nun Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemie am BESSY II des HZB entdeckt. Offenbar bilden winzige Kaliumsalzpartikel den Kern der Wolken-Kondensationskeime im Regenwald. Solche Salze werden von Pilzen und Pflanzen ausgedünstet, die damit die Anzahl an Kondensationskeimen und damit auch Wolkenbildung und Niederschlag über dem Regenwald beeinflussen. [...]
  • Von links nach rechts: Martin Jermann, Prof. Dr.-Ing. Anke<br />Kaysser-Pyzalla, Cornelia Yzer, Prof. Dr. Ulrich Frei, Prof. Dr. med.<br />Antonia M. Joussen, Dr. Jutta Koch-Unterseher.<br />Foto: Jennifer Bierbaum/HZB
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    15.10.2012
    Festkolloquium anlässlich des 2000. Patienten bei der Augentumortherapie
    Die Protonentherapie von Augentumoren wird in Deutschland nur vom Helmholtz-Zentrum Berlin gemeinsam mit der Charité Berlin angeboten, vor kurzem wurde der 2.000. Patient behandelt. Bei ihrem Grußwort auf dem Festkolloquium am 11. Oktober 2012 würdigte Cornelia Yzer, Berlins neue Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, die erfolgreiche Kooperation zwischen HZB und Charité. Diese Kooperation ist nun unbefristet verlängert, sagte Yzer. Damit werden auch in Zukunft Patientinnen und Patienten von dieser Behandlung profitieren können, die in vielen Fällen die Sehkraft des Auges erhält. [...]
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    20.12.2011
    Neues Helmholtz Virtuelles Institut feierlich eröffnet

    Mit einem Festakt an der Freien Universität Berlin wurde am Montag, dem 19. Dezember, ein neues Helmholtz Virtuelles Institut (HVI) eröffnet, an dem neben dem federführenden Helmholtz-Zentrum Geesthacht in Teltow (HZG) und der Freien Universität Berlin auch das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) einer der Kernpartner ist. [...]

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    01.11.2011
    Dem Leuchten auf den Grund gegangen - Wissenschaftler klären am HZB die Struktur eines designten Proteins auf
    Fluoreszierende Proteine sind wichtige Untersuchungswerkzeuge in den Biowissenschaften: Angekoppelt an andere Eiweißstoffe, lassen sich mit ihrer Hilfe Lebensvorgänge in Zellen und Organismen auf molekularer Ebene genau studieren. Die Fluoreszenz-Proteine werden dazu gezielt zum Leuchten gebracht, beziehungsweise bei Bedarf in den nicht-leuchtenden Zustand überführt. Übertragen gesprochen: Sie werden wie eine Lampe an- oder ausgeschaltet. Am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ist es Wissenschaftlern nun erstmals gelungen, die mit der Fluoreszenz verbundenen Strukturmerkmale an ein und demselben Proteinkristall im ein- und ausgeschalteten Zustand zu untersuchen. Die Ergebnisse haben sie in Nature Biotechnology veröffentlicht (doi:10.1038/nbt.1952). [...]
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    15.08.2011
    2. Joint Berlin MX Day

    Die in Berlin auf dem Gebiet der Strukturbiologie forschenden Wissenschaftler betreiben seit einem Jahr gemeinsam das Joint Berlin MX Laboratory. Am 17. August findet der zweite gemeinsame Workshop statt. Gastgeber ist diesmal das Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch. Wer noch teilnehmen möchte, kann sich gern noch anmelden - per email an Prof. Dr. Udo Heinemann: heinemann@mdc-berlin.de [...]

  • <p>Prof. Dr. Emad Flear Aziz<br /></p>
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    25.05.2011
    Flüssigkeiten im Synchrotron: Mit weicher Röntgenstrahlung der Funktion von Materialien auf der Spur
    Der Karl-Scheel-Preis 2011 der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin geht an Prof. Dr. Emad Flear Azizvon der Freien Universität Berlin und dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie [...]
  • Vordere Reihe, von links nach rechts: Leona Berndt, Christiane<br />Kowsky, Daniela Dalm<br />Hintere Reihe, von links nach rechts: Gesa Volkers, Xenia<br />Bogdanovic, Britta Girbardt, Christiane Großmann, Dr. Christiane<br />Fenske, Dr. Gottfried Palm, Winfried Hinrichs<br />Foto: Uni Greifswald
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    02.05.2011
    Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen - Wissenschaftler enttarnen Resistenzprotein
    Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin haben mit der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II an der Strukturaufklärung eines Proteins mitgewirkt, das für Antibiotikaresistenzen verantwortlich ist: Mit ihrer Unterstützung ist es Forschern der Universität Greifswald gelungen, die Struktur des Proteins Monooxygenase TetX zu entschlüsseln, das Bakterien eine Resistenz gegen Tetracyclin-Antibiotika vermittelt. Damit wurde erstmals ein Schlüssel zum Verständnis eines Resistenzmechanismus gefunden, noch bevor die klinische Anwendung eines Antibiotikums wirkungslos wird. Ein entsprechender Artikel wurde jetzt in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift FEBS Letters veröffentlicht. [...]
  • Das ist die 500ste Proteinstruktur, die am BESSY II ent- <br />schlüsselt wurde. Das Molekül, das im aktiven Zentrum des <br /> Proteins zu sehen ist, ist die Vorstufe eines Hemmstoffs für <br /> Pim-1. Die Struktur klärten Wissenschaftler von <br /> Bayer Healthcare Pharmaceuticals in Berlin auf.
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    24.03.2011
    Von 1 auf 500… - 500ste Protein-Struktur an BESSY II entschlüsselt
    Haare, Haut, Blutkreislauf und Nervensystem – alles wird von winzigen biologischen Bausteinen gesteuert. Wer nach diesen kleinsten Bausteinen des Lebens forscht, landet automatisch bei ihnen: den Proteinen. Um diese Grundbausteine des Lebens und die Vorgänge, die sie bewirken, besser zu verstehen, archivieren Wissenschaftler in aller Welt ihre Erkenntnisse über Proteine in einer gemeinsamen Datenbank. Die HZB-Forschungsgruppe Makromolekulare Kristallografie (MX) stellt Nutzern am BESSY II die Technik zur Verfügung, mit der sie Protein-Strukturen entschlüsseln können. Vor kurzem wurde die bereits 500ste Struktur an diesen MX-Strahlrohren des HZB von Wissenschaftlern der Bayer Healthcare Pharmaceuticals Berlin entschlüsselt. [...]
  • Das abgebildete Brandenburger Tor ist nur wenige Mikrometer groß.<br />Mit nur 50 Femtosekunden Zeitabstand haben die Wissenschaftler<br />die grüne und rote Abbildung des Objekts aufgenommen.<br />
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    10.01.2011
    Schnellster Film der Welt aufgenommen
    Wissenschaftler entwickeln eine Methode, um Nanostrukturen zu filmen

    Wenn wir erkältet sind, wehrt sich das Immunsystem. Das ist in der Biologie bekannt, aber schwer direkt zu beobachten. Denn Vorgänge auf molekularer Ebene sind nicht nur winzig, sondern vor allem extrem schnell und deswegen schwierig abzubilden. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und der Technischen Universität Berlin (TUB) stellen nun in der Zeitschrift Nature Photonics eine Methode vor, die ein wichtiger Schritt zum „molekularen Film“ ist. Sie können Bilder in einem so kurzen Zeitabstand aufnehmen, dass man Moleküle und Nanostrukturen zukünftig in Echtzeit beobachten kann. [...]

  • Der 3-D-Schnitt durch den Kern einer Adenokarzinom-Zelle<br />einer Maus zeigt den Nukleolus (NU) und die quer durch den Kern<br />verlaufenden Membrankanäle (NMC) mittels Röntgen-Nanotomo-<br />graphie.<br />Foto: HZB/Schneider
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    18.11.2010
    Neues Mikroskop beleuchtet Ultrastruktur von Zellen
    HZB-Forscher können kleinste Zellbestandteile in ihrer natürlichen Umgebung sichtbar machen – die Zelle bleibt intakt [...]
  • Nahaufnahme des Liquid-Jet.
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    10.09.2010
    LiXEdrom: Neuartige Messkammer für Röntgen-Untersuchungen am Flüssigkeitsjet
    Bisher waren weiche Röntgen-Emissionsmessungen (XES) an Flüssigkeiten nur durch Membranfenster möglich. Nun ist es Forschern am Helmholtz-Zentrum Berlin gelungen, XES am Synchrotron an einem freien Mikro-Flüssigkeitsstrahl durchzuführen. [...]
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    15.04.2010
    Katalase und Methämoglobin: so ähnlich und doch verschieden
    Wichtige physiologische Prozesse beim Fettabbau und Sauerstofftransport aufgeklärt [...]
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    18.08.2009
    Kristallisationspunkt für Nachwuchswissenschaftler
    Workshop zur synchrotron-basierten biologischen Strukturforschung am HZB in Adlershof [...]
  • <p>Die drei Neutronenradiogramme zeigen aufsteigendes Wasser in einer Tomatenpflanze. Die Radiogramme entstehen auf &auml;hnliche Weise wie R&ouml;ntgenaufnahmen, wobei Neutronen im Gegensatz zu R&ouml;ntgenstrahlen auch Wasserstoff deutlich zeigen. Der Wasserbeh&auml;lter, in dem sich die Wurzel der Pflanze befindet, ist aus technischen Gr&uuml;nden nach oben hin abgedichtet worden.</p>
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    04.01.2006
    Wie schnell trinkt die Tomate?
    Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomatensetzling zeigen, kann man genau verfolgen, wie das Wasser im Stiel aufsteigt. Dazu haben die Wissenschaftler dem Setzling ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch so genanntes schweres Wasser gegeben, das sich in den Bildern markant vom gewöhnlichen Wasser abhebt. Der Kontrast entsteht beim Durchleuchten der Pflanze mit Neutronen, die auf beide Wasserarten verschieden reagieren. [...]
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    16.07.2003
    Muster im Lebendigen lesen: Erwin Schrödinger Preis 2003 für Dr. Martin Falcke

    Einer deutsch-amerikanischen Wissenschaftlergruppe ist es gelungen, durch Analyse von Mustern, die von der Kalziumkonzentration in lebenden Zellen gebildet werden, die Funktionsweise von Zellorganellen zu verstehen. Für diese grundlegenden Erkenntnisse erhielten der theoretische Physiker Martin Falcke vom Berliner Hahn-Meitner-Institut und die beiden Biologen Patricia Camacho und James D. Lechleiter von der University of Texas in San Antonio den Erwin-Schrödinger-Preis 2003, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für herausragende interdisziplinäre Forschung vergibt. Die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren hat die Preisträger vorgeschlagen und wird die Auszeichnungen auf ihrer Jahrestagung am 16. Oktober in Hamburg überreichen. [...]

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    20.03.2003
    Verkehrsstau in der Nervenzelle vorausgesagt

    Die Nervenzellen unseres Körpers sind von einem dichten Netz von Wegen durchzogen, auf denen winzige biologische Transporter kleine mit lebenswichtigen Molekülen gefüllte Pakete transportieren. In der Abteilung Theorie des Berliner Hahn-Meitner-Instituts studieren Physiker anhand einfacher mathematischer Modelle die Eigenschaften des Straßenverkehrs in der Zelle. In einem Artikel, der kürzlich in der Zeitschrift Physical Review Letters erschienen ist, zeigen sie, dass es auf den Wegen in der Zelle zu einem Stau kommen kann, der stark demjenigen ähnelt, den wir von der Autobahn kennen. [...]

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    25.02.2000
    Neutronen verraten Wasserstoff in Eiweißen

    Mit immer aufwendigeren Methoden wollen Forscher die feinsten Strukturen auch der lebenden Materie erkunden. So nutzen sie Synchrotronstrahlung und Neutronen, um die atomare Architektur von Proteinen zu enträtseln. Proteine (Eiweiße) sind organische Riesenmoleküle, die aus kompliziert gebauten und phantasievoll gefalteten Ketten Tausender Atome bestehen. Von der Aufklärung ihrer Strukturen auf atomarer Ebene versprechen sich die Wissenschaftler ein tieferes Verständnis der Funktion der an nahezu allen Lebensvorgängen beteiligten Proteine. [...]