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Nachricht    05.06.2018

Hereinspaziert: Helmholtz-Zentrum Berlin öffnet zur Langen Nacht der Wissenschaften BESSY II und Energieforschungslabore

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Copyright: HZB/P.Dera

Alle Einrichtungen und Programmpunkte der Langen Nacht finden Sie hier.

Solarzellen, die hocheffizient, sehr preiswert und lange haltbar sind. Wasserstoff, der mit Sonnenenergie gewonnen wird und Autos antreibt. Computer, die mit geringstem Energieverbrauch riesige Datenmengen verarbeiten: Die Forscherinnen und Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin arbeiten daran, dass diese Zukunftsvisionen Realität werden. Zur Langen Nacht der Wissenschaften öffnen sie ihre Labore in Adlershof, stellen ihre Arbeit vor und laden zum Experimentieren ein.

„Hereinspaziert und ausprobieren“, lautet unser Motto für diesen Abend. Im Rampenlicht steht dabei der Elektronen-Beschleuniger BESSY II, der seit 20 Jahren unseren Forschern und Gastwissenschaftlern exzellente Möglichkeiten bietet: Er liefert intensives Röntgenlicht, das für die Untersuchung von Energiematerialien, aber auch von Zellen, Kunstgegenständen und Werkstoffen genutzt wird. Besucherinnen und Besucher können sich zur Langen Nacht auf einen Rundgang durch den Beschleuniger (17 bis 24 Uhr) begeben und erfahren, warum Elektronen mit beinahe Lichtgeschwindigkeit im Kreis rasen und wie sie dabei das begehrte Licht für die Forschung aussenden. Kinder laden wir zu einer Schnitzeljagd durch den Beschleuniger ein.

Zum ersten Mal bieten wir Führungen durch das weltweit einzigartige Energieforschungslabor EMIL (17:30, 18:30, 19:30, 20:30 Uhr) an. Hier untersuchen Forscherinnen und Forscher neue Solarzellen, Materialien zur Erzeugung solarer Brennstoffe und Katalysatoren. Sie können ihre Proben dabei Schicht für Schicht herstellen und direkt im Vakuum mit dem Licht von BESSY II analysieren.

Nur wenige Meter entfernt, in der Kekulèstraße 5, bauen die Forscherinnen und Forscher des Instituts für Silizium-Photovoltaik eine Experimentierstraße auf: Besucher können Solarzellen aus Himbeeren und Zahnpasta basteln, frostige Experimente erleben, einen Solarkocher ausprobieren und erfahren, was eine gute Solarzelle ausmacht. Auch hier gibt es viele Angebote speziell für Kinder. In der Kindervorlesung „Strom aus Sand und Sonne“ (17:00, 18:00 und 19:00 Uhr) erfahren junge Besucher, wie Solarzellen funktionieren. Erstmals mit von der Partie ist der Science Slamer Daniel Meza. In nur zehn Minuten (17:45 Uhr und 18:45 Uhr) erklärt er unterhaltsam, woran die Solarforscherinnen und -forscher am HZB arbeiten.

Unsere Highlights:

BESSY II: Albert-Einstein-Straße 15, alle Programmpunkte von 17 bis 24 Uhr

Elektronen geben Gas und senden Licht: Was ist nötig, um das brillante Licht von BESSY II zu erzeugen? Demonstrationen und Experimente

Was passiert mit Schokoküssen im Vakuum? Mitmach-Experiment

Geheimnisse aus Kunst und Geschichte entdecken: Wo kommt die Himmelsscheibe von Nebra her? Demonstrationen   

Wie viel DNA steckt in einer Tomate? Mitmach-Experiment

Frostige Wissenschaft: Spektakuläre Experimente zu Energieumwandlung, Magnetismus und Supraleitung.

Optische Täuschungen: Wieso können Wassertropfen scheinbar in der Luft stehen? Mitmach-Experiment

Experimentierstraße HZB: Kekuléstraße 5

Siliziumstraße: „Vom Sand zur Solarzelle“. In Reinraumkleidung die Schritte der Solarzellenproduktion kennenlernen, 17 bis 24 Uhr, ab 6 J.

„Photovoltaik: Aktuelle Forschung und Marktentwicklung“, Vortrag, 20:00 und 21:15 Uhr

„Der Tod eines Solarmoduls“. Wir stellen Recyclingverfahren für Solarmodule vor und fragen, welche ökologisch sinnvoll sind. Vortrag, 20:30 und 21:45 Uhr

Weitere Informationen

Das vollständige Programm des HZB und Infos zu den Tickets finden Sie unter hier.

"Einen Abend in die Zukunft" - Das Lange-Nacht-Programm für den Standort Adlershof gibt es hier.

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(sz)


           





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