Gleichstellung

Wenden Sie sich an uns bei Fragen zu Einstellungsprozessen, zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bei Problemen wie sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und bei Fragen zu Gleichstellungsmaßnahmen im HZB.

Das Gleichstellungsteam am HZB besteht aus einer Gleichstellungsbeaufragten (Esther Dudzik) und drei Stellvertreterinnen (Alexandra Franz, Annette Daske und Jessica Neumann). Wir sind seit dem 1.12.2017 für vier Jahre im Amt, die nächsten Wahlen finden im Herbst 2021 statt. Wir werden von Frau Traute Wöbse unterstützt.

Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten bei Stellenausschreibungen

Wenn Sie ein Stelle ausschreiben, dann wird Ihnen nach der Veröffentlichung des Ausschreibungstextes von unserem Sekretariat mitgeteilt, welche Gleichstellungsbeauftragte für Ihre Stelle zuständig ist.

Bitte wenden Sie sich an die zuständige GB, wenn alle Bewerbungen eingegangen sind, und noch ehe Sie Termine für Bewerbungsgepräche vereinbaren.

Für Sie und für uns ist eine Bewertungsmatrix hilfreich, aus der hervorgeht, wie gut die Bewerbungen jeweils den einzelnen Anforderungen der Stelle entsprechen.

Zur besseren Vergleichbarkeit des wissenschaftlichen Outputs zählt beim wissenschaftlichen Personal das akademische Alter (=Jahre nach der Promotion, abzüglich von Ausfallzeiten durch Kinderbetreuung, Pflege oder Krankheit)

 

Folgende Umstände dürfen laut Bundesgleichstellungsgesetz nicht Teil der vergleichenden Bewertung sein:
1. durch die Wahrnehmung von Familien- oder Pflegeaufgaben bedingte (a) Unterbrechungen der Berufstätigkeit, (b) geringere Anzahl aktiver Dienst- oder Beschäftigungsjahre, (c) Reduzierungen der Arbeitszeit oder Verzögerungen beim Abschluss einzelner Ausbildungsgänge, (d) zeitliche Belastungen,

2. die Einkommenssituation des Ehegatten, der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners, der Lebensgefährtin oder des Lebensgefährten,

3. die Absicht, von der Möglichkeit der Arbeitszeitreduzierung oder einer Beurlaubung zur Wahrnehmung von Familien- oder Pflegeaufgaben Gebrauch zu machen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das HZB bietet seinen Beschäftigten eine Reihe von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie:

  • Flexible Arbeitszeit mit Zeitguthaben
  • Telearbeit und Home-Regelungen
  • Familienfreundliche Sitzungszeiten
  • Teilzeit für Familienaufgaben
  • Kita-Belegplätze
  • Beratungs- und Vermittlungsleistungen des pme-Familienservice
  • Helmholtz-Ferienprogramm

Genauere Auskünfte gibt es beim Office for Work and Life (OWL) mit seinen Informationswebseiten bei der Personalabteilung, Ansprechpartnerin ist Frau Anja Seehrich.

Bei Diskriminierung oder sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

In solchen Fällen können Betroffene sich an mehrere Stellen im HZB wenden, z.B. an die Gleichstellungsbeauftragte, den Betriebsrat, die Antidiskriminierungsbeauftragte, die Personalabteilung oder auch Vorgesetzte.

Die Gleichstellungsbeauftragten sind selbstverständlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.  Wenn Sie mit einer Beschwerde zu uns kommen, werden wir zunächst ein vertrauliches Gespräch führen, und mit Ihnen absprechen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen.

Eine hilfreicher Leitfaden zum Thema sexuelle Belästigung findet sich bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Fragen zu Mutterschutz und Elternzeit

Die Gleichstellungsbeauftragten unterstützen Sie gerne bei Fragen und in Konfliktfällen. Eine gute Anlaufstelle für Fragen rund um Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit ist auch das Office for Work and Life (OWL) bei der Personalabteilung (Ansprechpartnerin ist Anja Seehrich).

Hier noch einige weiterführende Links bei Fragen:

(Mentoring)programme für Frauen

Frauen am Helmholtz-Zentrum Berlin haben hausintern oder über Helmholtz/ die Berliner Universitäten Zugang zu einer Reihe von Förderprogrammen.

Programm Zielgruppe Beschreibung
HZB-Akademikerinnen-Auslands-Anschlusstellen-programm (HZB-3A)
Wissenschaftlerinnen kurz nach der Promotion, die einen Auslandsaufenthalt planen

Das HZB-3A-Programm (Akademikerinnen-Auslands-Anschlussstellen-Programm) soll Wissenschaftlerinnen eine kontinuierlichere Perspektive nach der Promotion geben. Es bietet nach einer Auslandsphase eine Anschlussanstellung von bis zu zwei Jahren. Diese längerfristige Planbarkeit soll die Frauen motivieren, eine wissenschaftliche Karriere aufzubauen, und soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Die Anschlusstellen werden aus zentralen Mitteln finanziert.

Helmholtz-Mentoring-Programm "Helmholtz Advance"

promovierte WissenschaftlerInnen, deren Promotion etwa zwei bis fünf Jahre zurückliegt sowie junge Beschäftigte aus dem Verwaltungs- und Managementbereich, die eine Führungsposition anstreben

Das Helmholtz Advance-Programm bietet im Rahmen einer einjährigen Laufzeit den TeilnehmerInnen eine Kombination von Mentoring und Qualifizierungsangeboten.

Profil-Mentoring Privatdozentinnen, Habilitandinnen, Juniorprofessorinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Postdoktorandinnen, die eine Professur anstreben. Durch Mentoring, wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Seminare und strategische Vernetzung unterstützt das Programm die Teilnehmerinnen bei der weiteren Planung ihrer Karriere und bereitet sie auf Führungs- und Managementaufgaben einer Professur vor.

 

Gleichstellung am HZB

Das Gleichstellungsteam am HZB besteht aus einer Gleichstellungsbeaufragten (Esther Dudzik) und drei Stellvertreterinnen (Alexandra Franz, Annette Daske und Jessica Neumann). Wir sind seit dem 1.12.2017 für vier Jahre im Amt, die nächsten Wahlen finden im Herbst 2021 statt.

Wir werden von Frau Traute Wöbse unterstützt, die unsere Beteiligung bei Stellenausschreibungen und Einstellungen organisiert.

Rechtliche Grundlage für Gleichstellungsarbeit am HZB ist die Ausführungsvereinbarung Gleichstellung (AV-Glei) der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern, die ihrerseits auf dem Bundesgleichstellungsgesetz basiert.

Zur Umsetzung der AV-Glei gibt es eine Vereinbarung des HZB mit seinen Geldgebern. Diese Vereinbarung regelt z.B. die Wahlen zur Gleichstellungsbeauftragten, Ziele der Gleichstellungsarbeit, sowie Informations- und Beteiligungsrechte von Gleichstellungsbeauftragten.