Themen: Energie (296) Solarenergie (235) Personalia (235) Preise (5)

Nachricht    12.10.2018

Posterpreis für HZB-Doktorand

John Uhlrich, Editor-in-Chief bei Wiley VCH überreichte Quentin Jeangros, EPFL, und Eike Köhnen, HZB, für ihre herausragenden Poster eine Auszeichnung (v.l.n.r.).
Copyright: Gruppe Steve Albrecht/HZB

Eike Köhnen hat für sein Poster zu Perowskit-Silizium-Tandemzellen auf der 4. Internationalen Konferenz über Perowskitsolarzellen und Optoelektronik (PSCO) in Lausanne, Schweiz, einen Preis erhalten. Er ist Doktorand in der Nachwuchsgruppe zu Perowskit-Tandemzellen, die von Dr. Steve Albrecht geleitet wird.

Tandemzellen aus metallorganischen Perowskitschichten und Silizium besitzen das Potential für sehr hohe Wirkungsgrade. Während Perowskite insbesondere blaue Anteile des Lichts in elektrische Energie umwandeln, nutzt Silizium die roten Anteile des Lichts. Eike Köhnen arbeitet am Design einer so genannten monolithischen Tandemzelle.

Für sein Poster, das er bei der 4. Internationalen Konferenz über Perowskitsolarzellen und Optoelektronik (PSCO) in Lausanne, Schweiz, vorstellen konnte, erhielt er einen vom Wiley-Wissenschaftsverlag gesponsorten Preis.

Köhnen hat eine hocheffiziente monolithische Tandemsolarzelle mit einem Wirkungsgrad von 25 Prozent realisiert, der auch von unabhängigen Stellen zertifiziert wurde. Die Tandemzelle wurde komplett am HZB angefertigt, die Siliziumzelle stammt aus dem PVcomB und die Perowskitzelle aus dem HySPRINT-Labor.

Durch die Optimierung der optischen und elektrischen Eigenschaften des Tandem-Top-Kontaktes konnte jetzt sogar ein Wirkungsgrad von 26 Prozent erreicht werden, was der höchste derzeit in der Literatur veröffentlichte Wirkungsgrad für diese Tandemarchitektur ist. Da sich das auf der Erde ankommende Spektrum über den Tag verändert, untersuchte Eike Köhnen zusätzlich den Einfluss des Spektrums auf das Verhalten der Tandemsolarzelle.

 

arö


           



Das könnte Sie auch interessieren
  • NACHRICHT      11.02.2019

    HZB beteiligt sich an zwei Exzellenzclustern

    Am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuartigen Materialsystemen, die Energie umwandeln oder speichern können. Diese Kompetenzen bringt das HZB nun auch in die Exzellenzcluster „MATH+“ und „UniSysCat“ ein, die von Berliner Universitäten koordiniert werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert die HZB-Beteiligung in den nächsten drei Jahren im Rahmen des Helmholtz-Exzellenznetzwerks mit insgesamt 1,8 Millionen Euro. [...]


  • <p>Neue Photovoltaik-Elemente lassen sich in Fassaden integrieren. Als besonders gelungenes Beispiel gilt die Copenhagen International School.</p>NACHRICHT      04.02.2019

    Klimaneutrale Stadt: Unabhängige Beratungsstelle für bauwerkintegrierte Photovoltaik

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin eröffnet im Frühjahr die nationale Beratungsstelle für bauwerkintegrierte Photovoltaik (BAIP). Die Beratungsstelle unterstützt Bauherren, Architekten und Stadtplanung dabei, die Gebäudehülle für die Energiegewinnung zu aktivieren. Das Projekt wird von der Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen des Wissenstransfers für vier Jahre gefördert. [...]


  • <p>Eine extrem d&uuml;nne Zwischenschicht verbessert die Eigenschaften der CIGSe-Perowskit-Tandemzelle.</p>SCIENCE HIGHLIGHT      31.01.2019

    Hauchdünn und extrem effizient: Dünnschicht-Tandemzelle aus Perowskit- und CIGSe-Halbleitern

    Ein HZB-Team hat eine Tandem-Solarzelle mit reinen Dünnschicht-Solarzellen aus Perowskit und CIGSe hergestellt und charakterisiert. Dabei setzten sie auf ein einfaches, robustes Produktionsverfahren, das sich auch für die Aufskalierung auf große Flächen eignet. Die Tandem-Solarzelle besitzt einen sehr hohen Wirkungsgrad von 21.6 %. Durch weitere Optimierung könnte sie Wirkungsgrade über 30 % erreichen. [...]




Newsletter