Vergleichsanalyse für Quantentechnologien

In der Quantenphysik werden Atome, Moleküle oder Lichtquanten genutzt, um Informationen zu speichern.

In der Quantenphysik werden Atome, Moleküle oder Lichtquanten genutzt, um Informationen zu speichern. © Pixabay

Macht ein Gerät das, was es soll? Nicht nur im Alltag stellt man sich diese Frage. Auch Forscher, die sich mit Quantentechnologien beschäftigen, wollen wissen, was neuartige Instrumente können. Ein Team um Prof. Jens Eisert, Physiker am Dahlem Center for Complex Quantum Systems der Freien Universität Berlin und am Helmholtz-Zentrum Berlin haben zusammen mit Forschern der Pariser Universität Sorbonne einen Überblick über die vielfältigen Werkzeuge veröffentlicht, mit denen man derzeit Quantengeräte vergleichen und zertifizieren kann. Der Review-Artikel ist in Nature Reviews Physics erschienen.

Wenn einzelne Atome, Moleküle oder Lichtquanten genutzt werden, um Informationen zu speichern, spricht man von Quantenphysik und einer neuen Art der Informationstechnologie. Die Forschungen auf diesem Gebiet sind vielfältig und nehmen stetig zu. "Doch die Speicherung von Informationen in Quantensystemen ist fragil", sagt Jens Eisert, Leiter der Gemeinsamen Forschergruppe Quantenrechnen und -simulation von HZB und FU Berlin. „Neue Werkzeuge und Ideen für das Benchmarking sind daher besonders wichtig“.

Herausforderungen entstehen zum Beispiel, weil  viele Quantenphänomene extrem empfindlich sind. "Jede Zertifizierungstechnik muss sorgfältig entwickelt werden, um das untersuchte Gerät nicht zu stören“, erläutert Jens Eisert.

Die vollständige Pressemitteilung zu der Vergleichsanalyse finden Sie auf den Seiten der Freien Universität Berlin.